„Klänge der Veränderung“ auf Zeche Nachtigall

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Kathinka Engels vom Projekt „Sounds of Changes“, bei Tonaufnahmen in der Maschinenhalle der Zeche Zollern. (Foto: LWL / Holtappels)
Sounds und mehr beim Museumstag auf Zeche Nachtigall

Das Ruhrgebiet ist im Wandel. Alte Industrien verschwinden, neue kommen hinzu. Diese Veränderungen kann man nicht nur sehen, sondern auch hören. Im EU-Projekt „Sounds of Changes“ sammelt, dokumentiert und archiviert das LWL-Industriemuseum mit fünf europäischen Partnermuseen Klänge der Veränderung.

Der internationale Museumstag, Sonntag, 13. Mai, auf der Zeche Nachtigall in Witten steht ganz im Zeichen des Projektes. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von 10 bis 17.30 Uhr bei freiem Eintritt zum Hören und Mitmachen ein.

Unter dem Motto des Museumstages „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ können Gäste in die Klangwelten des Wandels eintauchen. Zum Auftakt um 10 Uhr stellt ein Vertreter von Wikimedia Deutschland in einem Vortrag die Arbeit mit Sounds in Wikipedia vor. Ab 13 Uhr präsentieren Studierende der Fachhochschule Dortmund Ergebnisse aus ihrem Seminar „experimental Sounddesign / acustic Art“. Sie haben im Rahmen des EU-Projektes Hörspiele in und zu den Standorten des LWL-Industriemuseums entwickelt.

Rund um die ehemalige Zeche Nachtigall sind auch heute noch deutlich die Spuren der Industriegeschichte zu sehen. Hörbar macht sie um 16 Uhr der Komponist und Medienkünstler Florian Hartlieb während einer Live-Performance im Maschinenhaus.

Bei stündlichen Führungen im Besucherbergwerk können Kinder ab fünf Jahren und Begleitpersonen die Welt unter Tage erkunden. Eine Themenführung um 14.30 Uhr zum Bergbau im Ruhrtal nimmt die Besucher mit auf den „Weg in die Tiefe“. Besondere Klänge entstehen auch beim Schmieden. Wer sich ans glühende Eisen traut, kann dem Schmied zur Hand gehen und am Feuer selbst aktiv werden. Rund um die ehemalige Zeche Nachtigall gibt es am internationalen Museumstag viel zu entdecken.
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