Polizei informierte über Taschendiebstahl

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In der Stadtgalerie informierten Mitglieder der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Bochum im Rahmen der landesweiten Kampagne „Augen auf und Tasche zu“ über Taschendiebstahl.

Taschendiebstahl kann teuer werden. Selbst, wenn in der Geldbörse nur Pfennigbeträge gewesen sein sollten – das Wiederbeschaffen von Geldkarten, Ausweisen und anderen Papieren liegt schnell im dreistelligen Bereich. Unter dem Motto „Augen auf und Tasche zu!“ informierte die Kriminalprävention der Polizei Bochum in der Stadtgalerie über Taschendiebstahl.

Aufgeklärt wurden interessierte Bürger über Methoden, die Trickdiebe anwenden und darüber, dass gerade dort, wo viel Gedränge herrscht, wie etwa an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Großveranstaltungen, besonders viel und gerne geklaut wird.
Wir geben den Leuten Tipps, was sie machen können, um möglichst nicht bestohlen zu werden“, erklärt Kriminalhauptkommissar Joachim Wiegold. „Geldbörse und Handy sollten grundsätzlich am Körper getragen werden und zwar in innenliegenden Taschen, sofern vorhanden. Gerade, wenn das Handy weg ist, ist das für viele Leute besonders schlimm, da es für sie das halbe Leben ist mit allen persönlichen und privaten Informationen, die dort gespeichert sind“, führt Joachim Wiegold aus.
Leute, die ihre Wertsachen in einer zusätzlichen Tasche mitführen, sind besonders gefährdet, denn Trickdiebe sind häufig als Duo unterwegs. Das Opfer wird abgelenkt, indem ein Täter das Opfer scheinbar unabsichtlich anrempelt oder nach der Uhrzeit oder dem Weg fragt. Der Komplize nimmt währenddessen die Geldbörse oder das Handy aus der Tasche und verschwindet unbemerkt.
Zumeist kamen die Bürger direkt an den Stand, um sich zu informieren. „Aber wir haben auch gezielt Leute direkt angesprochen, die einen Rucksack auf dem Rücken getragen haben, dem man bereits ansehen kann, wo das Portemonnaie versteckt ist“, so Joachim Wiegold.
Und selbst die Polizei konnte bei ihrer Aktion noch etwas lernen, wie der Kriminalist sagt: „Meist kommen vorwiegend ältere Menschen an unseren Stand. Heute waren allerdings auch sehr viele junge Leute dabei, die Informationen eingeholt haben. Das habe ich in dieser Form auch noch nicht erlebt.“
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