Technik trifft Ästhetik - Fettabsaugegerät der zweiten Generation für Hand- und Plastische Chirurgie

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Oliver Roßbach, Abteilungsarzt Plastische Chirurgie und Handchirurgie, präsentiert das neue Liposuktionsgerät. Foto: Jens-Martin Gorny

Fettabsaugen war 2016 die weltweit am häufigsten durchgeführte ästhetische Operation. Die Abteilung für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Evangelischen Krankenhaus setzt dafür modernste Technik ein: Sie hat ein wasserstrahlassistiertes Liposuktionsgerät (WAL) der zweiten Generation angeschafft.

„Das beste auf dem Markt“, betont Oliver Roßbach, Facharzt für Plastische, Hand-, Rekonstruktive, Ästhetische und Verbrennungschirurgie. „Es wird auch in Hollywood eingesetzt.“ 52.000 Euro hat das Evangelische Krankenhaus investiert.
Mit dem Body-Jet Evo kann das Fett mit Hilfe eines fächerförmigen, pulsierenden Wasserstrahls sanft von dem umgebenden Gewebe abgetrennt und gleichzeitig abgesaugt werden. Dabei können Intensität und Wirksamkeit des Wasserstrahls an die jeweilige Operationssituation angepasst werden, was eine praktisch schmerzfreie Behandlung gewährleistet. Das umgebende Bindegewebe, die Nerven und Gefäßstrukturen bleiben unbeschädigt. Dies führt zu höherer Patientensicherheit, einer schnelleren Heilung und weniger Schmerzen und Blutergüssen.
Das Gerät ermöglicht die Fettabsaugung an allen Körperregionen – insbesondere an Beinen, Bauch, Gesäß, Hals und Kinn. Auch zur Behandlung von Lipödemen, einer krankhaften Fettverteilungsstörung, kann die Methode angewendet werden. Der Body-Jet Evo ermöglicht zudem den Fetttransfer. Dabei wird das abgesaugte Fett aufgefangen und zur Eigenfettbehandlung verwendet. Es kann zum Beispiel beim Facelifting unterspritzt werden oder ermöglicht eine Brustvergrößerung ohne Implantate. Auch bei vielen wiederherstellenden Operationen nach Verletzungen oder Erkrankungen sind Eigenfettbehandlungen eine Option. 
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