Thema Burn-out: Erkrankung oder Modeleiden?

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Nervenärztin Dr. Rita Wietfeld hielt im Altenzentrum am Schwesternpark an der Pferdebachstraße einen Vortrag zum Thema Burn-out. (Foto: Jens-Martin Gorny/Diakonie Ruhr)
Witten: Altenzentrum am Schwesternpark |

Das Modeleiden der Starken und Leistungsfähigen: Nervenärztin Dr. Rita Wietfeld informierte beim Vortrag im Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser über Burn-out.



Mit einem spannenden Vortrag zum Thema „Burn-out  – eine Modediagnose“ hat Dr. Rita Wietfeld, niedergelassene Ärztin für Neurologie und Psychiatrie, eine neue Veranstaltungsreihe im Café „Am Schwesternpark“ begründet.
Dabei stellte sie ausführlich die verschiedenen Facetten des Themas vor und beantwortete zahlreiche Fragen aus dem Publikum.
Burn-out ist bisher nicht als eigenständige Erkrankung wissenschaftlich anerkannt – laut Dr. Rita Wietfeld völlig zurecht: „Es ist keine Krankheit, sondern ein Erschöpfungszustand.“

Depression gilt als Erkrankung labiler Menschen

Dahinter können sich aber ernste psychische Erkrankungen verbergen, zum Beispiel eine Erschöpfungsdepression. Burn-out ist zurzeit als Diagnose sehr beliebt, gilt als Leiden der Starken und Leistungsfähigen, wogegen eine Depression eher das Image einer Erkrankung hat, die vor allem labile Menschen trifft. Zur Vorbeugung empfiehlt Dr. Wietfeld, auf ein gesundes Selbstmanagement zu achten.
Der Vortrag war eine Auftaktveranstaltung im Rahmen der bundesweiten Thementage zum Zentralnervensystem (ZNS), die der Bundesverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit weiteren Berufsverbänden ins Leben gerufen hat. Die Veranstaltungsreihe greift aktuelle und wichtige Themen zum ZNS auf.

Der nächste Vortrag mit Dr. Rita Wietfeld im Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser an der Pferdebachstraße findet am Donnerstag, 8. Oktober, statt.
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2 Kommentare
Annette Schröder aus Bochum | 25.02.2015 | 10:15  
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Gabriele Bach aus Witten | 25.02.2015 | 19:31  
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