Was wiegt eine Schneeflocke? Auf ein Wort - von Dirk Schuklat

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Pastor Dirk Schuklat, Martin-Luther-Kirchengemeinde. (Foto: Wa-Archiv)
"Was wiegt eine Schneeflocke?", fragte eine Tannenmeise die Taube." Nicht mehr als ein Nichts", gab sie zur Antwort. "Dann muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen", sagte die Meise: "Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing. Nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum: lautlos und ohne Schwere. Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und daran hängen blieben. Genau dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es. Als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel, nicht mehr als ein Nichts, brach der Ast ab." Damit flog die Meise davon. Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in Sachen "Zweige", sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: Vielleicht fehlt nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt. Gott hat für jeden Menschen Jesus Christus eingesetzt und durch Tod und Trauer bis in die Auferstehung geführt! Was setzen wir ein gegen Tod und Trauer in der Welt?
Machen wir uns auf die Suche nach der einen Stimme, die noch fehlt zum Frieden in der Welt, auf der Suche nach dem, der das eine Gebet spricht, das eine Lied singt, die eine Tat tut, auf dass der Friede Gottes sich auf Erden durchsetze, für den er seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Auf der Suche nach dem einen Menschen bin ich. Vielleicht bist Du es?!
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