Wittener Rotkreuzler versorgen 150 Asylsuchende in Notunterkunft in Bochum-Linden

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"Ein Teil der Mannschaft" im Einsatz in Bochum Linden

Einsatzeinheit aus Witten und dem Ennepe-Ruhr-Kreis im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg ist aktuell im Einsatz

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DRK-Kreisverbände im Ennepe-Ruhr-Kreis haben seit gestern Nachmittag für 24 Stunden die ganzheitliche Versorgung von 150 asylsuchenden Flüchtlingen in der Notunterkunft in der Lewackerschule in Bochum-Linden übernehmen.

Über 30 Helferinnen und Helfer aus Witten, Herdecke, Gevelsberg, Breckerfeld, Wetter und Schwelm, die am Dienstagnachmittag ab Witten in ihren Einsatz aufgebrochen sind, kümmern sich um die soziale Betreuung und Verpflegung ,die Ausgabe von Gegenständen des täglichen Bedarfs und Kleidung, den Betrieb der zur Unterkunft gerüsteten Schule sowie die sanitätsdienstliche und ärztliche Versorgung der asylsuchenden Menschen.

Holger Schemionek, Lehrrettungsassistent aus Witten, hat als Zugführer vor Ort die DRK-Einsatzleitung und damit die Verantwortung für seine Einsatzkräfte und in enger Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Arnsberg die Verantwortung für 150 asylsuchende Menschen übernommen: „Nach einer sehr guten Übergabe haben wir unverzüglich unsere verschiedenen Aufgaben übernommen. Die Ehrenamtlichen bringen sich vielfältig ein, leisten Erste-Hilfe, übernehmen medizinische und ärztliche Hilfeleistungen und sorgen im Betreuungsdienst für eine ganzheitliche Versorgung. Der Einsatz über mehr als 24 Stunden ist anstrengend, verläuft bisher sehr erfolgreich.“

In diesen Einsatz in der Nachbarstadt Bochum wurde die Einsatzeinheit „NRW BRA 04“ durch die Bezirksregierung Arnsberg zur überörtlichen Hilfe entsendet. Insgesamt drei Einsatzeinheiten hält das Deutsche Rote Kreuz im Ennepe-Ruhr-Kreis für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet und darüber hinaus 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor.

„Durch unser Komplexes Hilfeleistungssystem können wir die gesamten Ressourcen und Potentiale unseres Verbandes in die Flüchtlingshilfe einbringen, ehren- und hauptamtliche Rotkreuzler arbeiten mit den Behörden und den anderen Organisationen Hand in Hand zusammen, schaffen für die Menschen würdige Bedingungen und leisten großartige, freiwillige Hilfe nach dem Maß der Not“, hatte Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp erklärt.

Für die Wittener Rotkreuzler ist der aktuelle Einsatz bereits der zweite Auftrag in der Flüchtlingshilfe in wenigen Tagen, ein weiterer ist bereits geplant: „Am Montag den 06. Oktober werden erneut 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte in der Notaufnahmeeinrichtung im ostwestfälischen Stukenbrock die Versorgung von etwa 400 Asylsuchenden übernehmen. In dieser Art kontinuierlicher Hilfeleistung, Aufwuchs- und Durchhaltefähigkeit ist das DRK einmalig, auch im Ennepe-Ruhr-Kreis.“, berichtet Wilm Ossenberg Franzes, Vorstand des Wittener DRK-Kreisverbandes.
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