Annen feiert den Frühling

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Richtig was los war am Wochenende beim Frühlingsvolksfest in Annen, zu dem am Sonntag parallel noch das Annenstraßenfest stattfand. Geschätzte 1500 bis 2000 Besucher wollten sich die Gaudi nicht entgehen lassen.

Zu den 27 Kirmesgeschäften gesellten sich am Sonntag noch 18 Vereine und Organisationen, die an ihren Ständen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie anboten.
Großer Andrang herrschte bei mehreren Vorführungen der Freiwilligen Feuerwehr Annen, die Deospray-Dosen in die Luft sprengte und einen Fettbrand simulierte. Eine Menschentraube bildete sich auch bei der Theatervorführung der AWO-Kita Kreisstraße, die das „Festival der Tiere“ präsentierte. Entlang der Annenstraße konnte draußen gesessen, gegessen, gelutscht, gerutscht, geworfen, gemalt werden, und drinnen konnten sich im „Famous“ Nachwuchs-Sprayer bei einem Graffiti-Workshop versuchen oder sich mit der Jugend-Schachabteilung der Sport-Union-Annen im „Spiel der Könige“ üben.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren die Uhren auf Sommerzeit umgestellt worden. Dabei hatte sich jemand gewaltig vertan, der die Uhr nicht etwa nur um eine Stunde, sondern gleich um drei Wochen vorgestellt hatte – der Osterhase, der trotz dieses fauxpas am Sonntag bunte Eier an die Besucher verteilte.
„Publikumsnäher“ soll das Fest laut Veranstalter nach dem Umzug im vergangenen Jahr vom ehemaligen Wickmann-Gelände an die Annenstraße sein. Allerdings ist es auch kleiner geworden. Nicht alle Besucher heißen den Umzug gut. „Im Vergleich zu vorher hat es hier deutlich nachgelassen. Gefühlt war die Veranstaltung vorher doppelt so groß“, befand Bianca Waldorf, die das Frühlingsvolksfest am Samstag mit ihren Töchtern Alina und Franka besucht hat.
Aber das Wichtigste: Es ging am Wochenende außerordentlich friedlich zu. „Das Fest ist sehr familiär geprägt“, sagte Polizeihauptkommissar Bernd Sander von der Bezirksdienststelle Annen. „Es ist ja nicht so, dass die Leute groß anreisen. Die meisten Leute kommen aus Annen, und viele Leute kennen sich untereinander. Es hat in diesem Jahr und in den vergangenen Jahren keinen nennenswerten Vorfall gegeben.“
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