Bruchschüler wurden zu Kulturdetektiven

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Die Kinder der Bruchschule haben eine eigene App entwickelt, mit der es auf Schnitzeljagd ging, und Bilder zum Thema Witten als Wohnort gemalt.

Ein halbes Jahr lang waren sie nun unterwegs, haben Witten durchkämmt, Bilder ihrer Lieblingsplätze gemalt, Skulpturen gebastelt und auch noch etwas über Kunst gelernt – die Wittener Kulturdetektive.

Bei diesen Spürnasen handelt sich um Dritt- und Viertklässler der Bruchschule, die an einem museumspädagogischen Projekt teilgenommen haben, das sich mit Witten als Wohnort und Heimat im Allgemeinen auseinandersetzt. In Kooperation mit dem Märkischen Museum und der Werkstadt, die dafür Fördergelder aus dem Bundesprogramm „Kultur macht stark“ erhalten hat, war die Teilnahme für alle Kinder kostenlos.
Zunächst haben die Kinder mit Projektleiterin Jenny Saitzek eine App für eine Schnitzeljagd entwickelt, die quer durch die Stadt geht und interessante Orte zeigt, zu und an denen es Fragen zu beantworten galt. Die Schnitzeljagd führte die Schüler unter anderem ins Rathaus, in die Werkstadt oder ins Märkische Museum und umfasst insgesamt 30 Stationen.
Ein weiterer Bestandteil des Projekts war die kreative Herangehensweise an die Themen Heimat und Witten als Wohnort. In den Ferien wurde in der Werkstadt mit Kunstpädagogin Claudia Schotte intensiv gemalt, gebastelt und modelliert.
Kostenlose Museumsbesuche, bei denen die Kinder ihre ersten Erfahrungen mit Kunst sammeln konnten, rundeten das Projekt ab.
Die App, die von den Schülern entwickelt worden ist, trägt den Namen „Kulturdetektive Witten“ und kann ab sofort kostenlos im Internet unter der Adresse www.actionbound.com/bound/KulturdetektiveWitten heruntergeladen werden. Interessant ist sie vor allem für Kinder und Schulklassen, aber auch interessierte Erwachsene können dabei noch etwas über Witten lernen.
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