Einkaufen in Wohnzimmeratmosphäre

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Drei Damen auf dem Sofa und eine im Sessel - so wird das Motto „Verweilen statt eilen“ beim Tummelmarkt korrekt umgesetzt.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde der Humboldtplatz zum Wohnzimmer. Ausstaffiert mit Teppichen, Sofas und gemütlichen Sitzecken, konnten sich die Besucher einen ganzen Nachmittag lang wohlfühlen. Ach ja – kaufen konnten sie bei dieser Gelegenheit auch noch was.

Die Rede ist natürlich vom mittlerweile etablierten Tummelmarkt, zu dem diesmal etwa 1.500 bis 2.00 Leute strömten. Geboten wurde ein Mix aus hiesigen und exotischen Speisen und Getränken, handwerklichen Arbeiten, Schmuck, Tüchern, Blumen und anderen Dingen – insgesamt warteten 28 Stände auf die Besucher. Für die musikalische Untermalung sorgten das Duo „Unplugged“, das am Nachmittag auftrat, und „Jason Pollux“ am frühen Abend.
Gemäß dem Motto „Verweilen statt eilen“ konnte bei schönem Wetter in aller Ruhe gebummelt werden. „Unser Wunsch ist, dass die Besucher gemütlich zusammensitzen und die Atmosphäre genießen“, so Lea Meyer vom vierköpfigen Orga-Team des Tummelmarkts.
Waren die ersten Tummelmärkte im vergangenen Jahr noch durch Fördergelder des Bundesinstituts für Bau, Stadt und Raumforschung im Rahmen des „Schwarzmarkt“-Projekts zur Stadtgestaltung im Wiesenviertel bezuschusst, ist man nach Auslauf des Projekts alleine auf die Standgebühren der Händler angewiesen. Mit Ostermann und Daniel-Immobilien konnten zusätzlich zwei Sponsoren ins Boot geholt werden, um den Tummelmarkt weiter bestehen lassen zu können.
Sehr zur Freude vieler Tummler, wie Patrick Brehmer. „Das Besondere ist, dass es der Tummelmarkt immer wieder schafft, Leute aus ihren Häusern zu locken“, sagte er. „Die Leute haben Spaß und genießen den Tag, und das Wetter spielt auch mit. Bleibt nur zu wünschen, dass der Tummelmarkt noch lange weiter besteht.“
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