Einsamer Kampf gegen Zipperlein und das Altern

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"DIE BESTEN JAHRE
BEGINNEN JA ERST,
WENN DIE GUTEN
VORÜBER SIND!"


Man kann ja verstehen, dass sich viele Arbeitnehmer - einerseits ausgepowert von jahrezehnte-
langer Schichtmaloche, anderer-
seits vom täglichen Stress im nervenaufreibenden Job - nach dem Rentnerdasein sehnen. Doch wenn sich Ex-Werktätigen endlich im lange herbeigesehnten Freizeitmodus befinden, will richtige Freude gar nicht mehr aufkommen.

Während die einen über ihren plötzlichen Statusverlust nachsinnen, kommt bei den anderen - wohl weil sie nicht mehr gebraucht werden und sich wie neben dem Spielfeld fühlen - Langeweile auf. Und spätestens dann, wenn das ewige Hinter-der-Scheibe-Hocken oder zum Zeitvertreib könnte man auch mal wieder ein Kreuzworträtsel lösen oder das Auto waschen auch nicht die wahre Erfüllung des Lebensabends ist - tja, liebe Noch-nicht-Rentner, spätestens dann beginnt er, der einsame Kampf gegen auftretende Zipperlein und das Altwerden.

Da hilft auch kein Jammern und Klagen, denn niemand von den noch verbliebenen Sportfreunden oder Kegelbrüdern will davon auch nur im Ansatz etwas hören. Fragt man Ruheständler, wie es ihnen geht, gibt es höchst unterschiedliche Antworten.

Da ist der Ehrliche, der bedauert, dass mit neuen persönlichen Rekorden nicht mehr zu rechnen ist. Und dann gibt es den Verdränger, der einfach behauptet: „Für mich ist jetzt jeder Tag Wochenende.“ Oder der ewige Pessimist, der zweifelnd die Sinnfrage stellt: „Wofür taugt mein Dasein eigentlich noch?“

Dagegen gibt der Optimist die Hoffnung nie auf und verkündet gut gelaunt: „Die besten Jahre beginnen doch erst, wenn die guten vorüber sind ...“

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