Hattinger und Sprockhöveler beim Kulturrucksack dabei

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Witten: Werkstadt |

Musik und Tanz, Gesang und Theater, Unterhaltung und Information - all dies wird Besuchern geboten, wenn sie am Freitag, 24. Oktober, den Weg in die Werkstadt Witten (Mannesmannstraße 6) finden. Das Jugend- und Kulturzentrum ist an diesem Tag Schauplatz des Kulturrucksackfestes 2014 im Ennepe-Ruhr-Kreis.

„Wie bereits in den letzten Jahren in Hattingen und Ennepetal wird die Veranstaltung zeigen, wie vielfältig, bunt und kreativ die Kulturrucksäcke in den letzten Monaten in den neun Städten gepackt worden sind“, kündigt Jutta Erdmann als Mitglied des Organisationsteams und Mitarbeiterin der Kreisverwaltung an. Gleichzeitig lädt sie alle Interessierten zum kostenlosen Dabei ein.
Zwischen 17 und 20 Uhr präsentieren Kinder und Jugendliche aus insgesamt zwölf Projekten auf der Bühne, was sie sich im Laufe des Jahres erarbeitet, was sie auf die Beine gestellt haben. Die Teilnehmer kommen aus allen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Schwungvoll zugehen wird es beispielsweise beim Bollywood-Tanz. Hier folgen Jugendliche aus Sprockhövel und Ennepetal dem Motto: Man nehme eine Prise Hollywood und einen Löffel indischen Tanz, rühre kräftig um und gebe noch einen Schuss Jazzdance hinzu. Nach Belieben mit Hip-Hop, Ballett, Salsa, Bauchtanz ergänzen, abschmecken und mit viel Spaß genießen.
 Ähnlich rasant ist mit seiner Mischung aus Kampf, Tanz, Akrobatik und Musik das brasilianische Tanztheater Capoeira. „Entstanden ist Capoeira vor mehr als 400 Jahren als afro-brasilianische Sklaven zur Selbstverteidigung und Befreiung Kampftechniken entwickelten und diese mit tänzerischen Elementen und Musik tarnten“, erläutert Erdmann den geschichtlichen Hintergrund der Vorführung der Gruppe aus Wetter.  Akzente setzen werden bei der von der radio ennepe-ruhr Chefredakteur Tom Hoppe moderierten Veranstaltung auch die Tanztheater Insideout (Breckerfeld) und Move (Witten), das Schwarzlicht Theater (Herdecke), die Gruppe „Tanzend durch die Welt (Hattingen), Ten Sing (Sprockhövel) und der Musical-Dance Hexen (Sprockhövel). Sie alle haben ebenso rund zehn Minuten Zeit wie die Filmprojekte „Move“ (Herdecke) und „Filmreif - Wir drehen einen Film“ (Sprockhövel).

Tanz und Musik

Hörenswert und Beleg für ihr breit gefächertes musikalisches Ausbildungsangebot dürfte auch das Gemeinschaftsprojekt von fünf Musikschulen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sein. Städteübergreifend haben junge Musiker aus Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Schwelm und Witten die Band RockPopCamp EN gebildet und spielen jetzt in Witten auf.
Hier die genauen Zeiten für Gruppen aus Hattingen und Sprockhövel, die bei dem Fest dabei sind: 17 Uhr, Band der Musikschulen; 17.25 Uhr Bollywood-Tanz aus Sprockhövel; 18.20 Uhr Ten Sing aus Sprockhövel; 18.45 Uhr Filmreif – wir drehen einen Film aus Sprockhövel; 19.20 Uhr „Tanzend durch die Welt“ aus Hattingen und 19.30 Uhr Musical-Dance „Hexen“ in Anlehung an „Wicked“ vom Jugendzentrum in Sprockhövel.
 „Das Bühnenprogramm zeigt: Es lohnt sich, beim diesjährigen Kulturrucksackfest dabei zu sein“, wirbt Erdmann. Besonderer Anreiz für Gäste zwischen 12 und 15 Jahren: Nach dem Fest ist quasi vor der Party. Ab 19 Uhr öffnet die Werkstadt die Türen für die „All in One Party“. Dort kann dann noch bis 23 Uhr weitergefeiert werden.
Alle in Witten präsentierten Projekte sowie rund 40 weitere sind von und in den Städten im Zusammenhang mit dem Landesprogramm „Kulturrucksack“ realisiert worden. Dank der Bewerbung des Kreises und der Städte im Rahmen dieses Landesprogramms standen 2012 erstmals gut 71.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, 2014 waren es 69.000 Euro. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren kulturelle Angebote zu eröffnen.
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