"Mord am Hellweg" eröffnet

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Die pure Mordlust: Matthias Wittekindt hat Hendrikje Spengler (Kulturforum) und Andreas Schumski (Geschäftsführer Stadtwerke) in die Ecke gedrängt.

Der erste Mord ist geschehen. Der Täter hieß Matthias Wittekindt. Mit der Lesung des Berliner Autoren wurde „Mord am Hellweg“ Am Dienstag in Witten eröffnet. Europas größtes internationales Krimifestival, das vom 17. September bis zum 12. November in 25 Städten stattfindet, ist damit auch in der Ruhrstadt angekommen.

Matthias Wittekindt las im Konzertsaal von Haus Witten Auszüge aus seinem neuesten Buch „Der Unfall in der Rue Bisson“ – und den kompletten Kurzkrimi „Das Mädchen vom Wittener Kreuz“, für den er im Februar dieses Jahres mehrere Tage lang in Witten recherchiert hat. „Dabei bin ich von allen Seiten auf einzigartige Weise unterstützt worden“, schwärmt der 58-Jährige. Besuche des Stadtarchivs, des Wasserwerks und der Wittener Werkstadt waren dabei nur einige Stationen, die der Theater- und Hörspielautor besucht hat. In seinem Wittener Krimi, der sich um ein Mädchen dreht, das verwahrlost von der Polizei aufgegriffen wird und dessen Mutter ermordet wurde, fanden sich dann auch viele Orte, die den Besuchern der Auftaktveranstaltung nur allzugut bekannt waren.
Bis zum Ende des Krimfestivals stehen in Witten noch weitere zwölf Veranstaltungen an; die Resonanz ist bereits im Vorfeld sehr groß „Ausverkauft“ können die Verantwortlichen schon jetzt bei der Kriminacht „Hellweg trifft Europa“ am 30. September im Haus Witten und „Märchen, Mythen, Mode“ am 9. Oktober auf der MS Schwalbe vermelden, und auch andere Programmpunkte wurden bislang gut gebucht und nachgefragt.
Hendrikje Spengler, Leiterin Saalbau und Haus Witten, betont in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken, die, so Hendrikje Spengler, „schnell von einem Förderpartner zu einem aktiven Partner und Gestalter geworden sind.“ Stichpunkt Gestalter: Im Foyer der Stadtwerke gibt es am 10. November die kulinarische Lesung „Mörderische Mandelhörnchen“ mit der Dortmunder Autorin Gabriella Wollenhaupt. Sie wird aus verschiedenen Romanen um ihre Kultfigur „Maria Grappa“ lesen, die nicht nur Verbrechen aufklärt, sondern auch gutes Essen liebt. In den Pausen wird den Gästen, passend dazu, „fatales Fingerfood“ kredenzt.
Weitere Lesungen mit den Autoren Jürgen Alberts, Klüpfel und Kobr, Erik Wikki und Jürgen Banscherus, Kinderkrimifilme, eine telefonische Mordsberatung, die von WDR 5 live gesendet wird sowie weitere Veranstaltungen, sind ebenfalls Gegenstand der Verbrechen, die in Witten stattfinden werden. Das komplette Programm gibt’s unter www.kulturforum-witten.de
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