Streik bei der Bahn

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Ich bin ein geduldiger Mensch, ich bin ein friedvoller Mensch. Gerechtigkeit liegt mir am Herzen, und Gewerkschaften haben das Recht, für ihre Ziele zu streiken. Soweit, sogut. Bislang hat mich der Streik bei der Bahn auch nicht tief getroffen, bis auf einige Strandungen in Essen oder Bochum, durch die ich erst nachts zu Hause in Dortmund war. Auch jetzt bis zum Wochenende weiß ich mich damit zu arrangieren. Obwohl ich doch langsam aber sicher einen dicken Hals kriege. Denn was eigentlich ein Streit um die Sache sein sollte, kommt mir vor wie ein Muskelspiel zweier Halbstarker, die im Sandkasten sitzen, sich gegenseitig die Zunge herausstrecken und sagen: „Mein Förmchen ist aber schöner als deins!“ Doch auch das könnte mir egal sein, wenn nicht in dreieinhalb Wochen ein sportliche Großereignis anstünde, an dem ich teilzunehmen beabsichtige. Denn die Bahnkarten nach Berlin sind bereits gebucht. Liebe Bahn, liebe Gewerkschaft: Bitte, bitte einigt euch bis dahin. Und wenn ihr‘s nicht schafft: Nicht am Pokalwochenende streiken!
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