09 Fragen an ... TuS Heven Spieler Yusuf Aydin

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TuS Heven Spieler Yusuf Aydin
In unserer neuen Rubrik „09 Fragen an…“ möchten wir nach und nach Menschen aus unserem Verein ein wenig näher vorstellen. Heute Halb-Neuzugang Yusuf Aydin, der bereits seit Beginn der Saison im Kreis der Mannschaft, aber erst seit gestern spielberechtigt ist.

TuS: Yusuf, seit dem 1.11. bist du spielberechtigt für den TuS. Wie heiß bist du auf das erste Ligaspiel?

Yusuf Aydin: Hallo erst mal. Natürlich bin ich sehr heiß auf das erste Ligaspiel im Trikot des TuS Heven, trotz der Situation, in der wir uns befinden. Die Zeit, in der ich nur drei Mal die Woche trainiere, ohne am Wochenende zu spielen, ist endlich vorbei. Ich kann es kaum erwarten am Sonntag gegen den SV Sodingen auf dem Platz zu stehen, um der Mannschaft zu helfen.

TuS: Ihr steht aktuell mit vier Punkten auf dem letzten Platz. Wie kommt ihr da unten raus?

YA: Fußball ist ein Mannschaftssport. Im Endeffekt kommen wir nur mit gemeinsamer Arbeit wieder da unten raus. Jeder im Verein muss seinen Teil dazu beitragen und alle müssen zusammenhalten. Man gewinnt zusammen und verliert auch zusammen. Für die Mannschaft ist es in erster Linie wichtig, den Spaß an Fußball wieder zu finden. Das ist in den letzten Wochen verloren gegangen. Wir, die Mannschaft, müssen beim Training hart arbeiten und Sonntags eine gute Leistung auf den Platz bringen, um wieder erfolgreich zu sein. Abstiegskampf bedeutet Kampf- und Laufbereitschaft. Einer für alle und alle für einen! Mit dem neuen Trainer und Christoph Köchy ist jetzt noch mal ein neuer Schwung reingekommen. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird da unten zusammen raus zukommen.

TuS: Erzähl uns einmal, wie und wann Du zum Fußball gekommen bist?


YA: Ist schon lange her. HAHA. Ich habe eine große Familie und alle sind fußballverrückt. Daher bin ich im frühen Kindesalter da rein gerutscht. Ich habe mich mit meinen Freunden in den Pausen und nach der Schule getroffen um unsere Vorbilder nachzuahmen und natürlich Spaß zu haben. Was auch jetzt immer noch eine große Rolle spielt, Spaß haben beim Kicken mit Freunden und vom Alltag abschalten.

TuS: Hast Du fußballerische Vorbilder?

YA: Ja natürlich. Sergio Ramos von Real Madrid und Mats Hummels von Borussia Dortmund.

TuS: Deine persönlichen Ziele für diese Saison?

YA: In erster Linie will ich gesund bleiben und Spaß haben. Des Weiteren will ich am letzten Spieltag auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, das ist mein Ziel, denn viele haben uns schon für tot erklärt. Das ist eine große Herausforderung. Aber es sind noch zwei Drittel der Saison zu spielen.

TuS: Wie bereitest Du Dich auf ein Spiel vor? Gibt es Glücksbringer? Quellen der Inspiration, Unterstützung?

YA: An Glücksbringer oder sonstiges glaube ich nicht. Fußball ist eine reine Einstellungs- und Kopfsache. Wer in den 90 Minuten unbedingt gewinnen will, gewinnt auch. Natürlich benötigt man auch Glück. Um ehrlich zu sein bin ich jeden Sonntag nervös, im positiven Sinne, egal gegen wen es geht. Ich freue mich einfach. Deshalb fokussiere ich mich relativ früh auf das Spiel.

TuS: Was war -gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?

YA: Der größte Erfolg in der Jugend war mit der B- Jugend des TuS Hattingen, als A-Ligist im Westfalenpokal bis ins Viertelfinale eingezogen zu sein, um dann gegen Schalke 04 zu spielen. Ein Jahr später ist es uns in der A- Jugend, mit mir als Kapitän, gelungen nach jahrelangen Versuchen Geschichte in Hattingen zu schreiben und in die Bezirksliga aufzusteigen. Im Seniorenbereich hatte ich zwei große Erfolge. Mit Hedefspor Hattingen ist es uns gelungen zwei Aufstiege in drei Jahren zu feiern, von der Bezirks- in die Landesliga und dann in die Westfalenliga. Große Niederlagen musste ich jetzt noch nicht erleben und dabei soll das auch bleiben.

TuS: Wer ist dein Lieblingsclub (außer dem TuS Heven natürlich)?

YA: Es gibt nur eine richtige Antwort. Borussia Dortmund!

TuS: Wie sieht ein Wochenende bei Dir ohne Fußball aus?

YA: In der Regel bin ich Freitag- und Samstagabend arbeiten. Wenn das nicht der Fall ist, bin ich mit Freunden unterwegs oder bei meiner Familie.


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