Nach Niederlagenserie: "Quo vadis", TuS Heven 09?

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TuS Heven: Einmarsch oder Abmarsch. amö-Foto
 
Übungsleiter Mark Heinrich kennt sich seit acht Jahren am Haldenweg aus.
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Haldenweg-Kicker
im Jahr 2015
noch ohne Liga-Sieg

Statt des erhofften Punktgewinns gegen TSV Marl-Hüls blieb für die TuS-Kicker schlussendlich nur ein erneuter Biss in die Zitrone. Mit 1:4-Toren verloren die Hevener im eigenen Stadion nicht nur das Match, sondern auch noch ihren zuverlässigen Schlussmann Kevin Wirges wegen einer Roten Karte.

Voller Hoffnung und hoch motiviert gingen die Haldenweg-Kicker nach der Winterpause in den Kampf um den Klassenerhalt. Mit neuen Spielern und einem "alten Bekannten" Mark Heinrich als Übungsleiter, sollte es wieder aufwärtsgehen. Aber die personelle "Frischzellenkur" blieb ohne Wirkung. Denn: "Grau is alle Theorie – entscheidend is aufm Platz.“

Und was die Haldenweg-Kicker dort ablieferten, war alles andere als überzeugend und ermutigend. Nach dem Antritt von Übungsleiter Mark Heinrich und sechs sieglosen Partien in Folge bei 1:16-Punkten sowie desillusionierenden 7:19 Toren, stellt sich die grundlegende Frage: "Ist der TuS überhaupt noch zu retten?"

Ein Blick auf die unbestechliche Tabelle zeigt: Alles ist möglich, auch das Gegenteil. Nach insgesamt 22 Spielen und 15 teils deftigen Niederlagen grüßt der Wittener Westfalenligist vor den letzten acht Begegnungen mit 13 Punkten, einem fatalen Torkonto von 21:68-Treffern von einem enttäuschenden Abstiegsplatz. Eine Bilanz, die gerade nicht das Vertrauen in eine Wende fördert, sondern die aussagt, dass durchschnittlich drei Gegentore pro Spiel kassiert werden, bei nur einem eigenen Treffer. Zu wenig, um in der Liga zu bestehen. Erschwerend für die Blau-Weißen kommt hinzu, dass der Abstand zum Tabellennachbarn SpVg Holzwickede schon beachtliche neun Punkte beträgt.

Nichts ist mehr von der Dominanz des ehemaligen "Triple"-Aufsteigers geblieben. Weil sie einfach nicht mehr gewinnen können, haben sich am Haldenweg Unsicherheit, Verzagtheit und die große Flatter vor einem erneuten Abstieg breitgemacht. Für viele Beobachter wirken die Haldenweg-Kicker derzeit leistungstechnisch nicht wie ein Westfalenligist in Abstiegsgefahr, sondern eher wie ein Landesligist mit limitierten Restchancen für die Westfalenliga.

Im ersten Endspiel um den Klassenerhalt am kommenden Sonntag bei der Spielvereinigung Holzwickede (Rang 14, 22 Punkte, 21:27 Tore) geht es für die Hevener, denen offensichtlich die "Sieg-Lizenz" verlorengegangen zu sein scheint, schon um alles oder nichts. Nur ein Dreier kann das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt weiterglimmen lassen. Sollte das Gegenteil eintreten, heißt es für den (Noch-)Westfalenligist schlicht und ergreifend: "Alles klar für eine weitere Abschiedstournee!"

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