SPORT oder "NO SPORTS"? - das ist hier die Frage

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"Die singen uns jetzt einen vor ..."

Mit Sport nix am Hut

Allgemein haben Männer um die 60 mit Sport - sieht man einmal davon ab, dass sie derzeit damit beschäftigt sind, den ultralangen EM-Fußball-TV-Marathon mit seinen insgesamt 51 (!) Spielen unfallfrei auf der heimischen Couch zu überstehen - nicht mehr viel am Hut.

Aber man trifft die "Herren der Schöpfung" dafür mehr oder weniger zahlreich in Gesangsvereinen. Dort vereinen sich gepflegte Tenöre und kultivierte Bässe in harmonischer Weise mit der Brillanz jüngerer Tenöre zu einem generationenübergreifenden Klangkörper von manchmal beachtlicher Qualität. "Na schön", wird mancher uninformierte Laie denken, "sie üben halt ein bisschen und singen uns dann einen vor." - Weit gefehlt.

Singen im Männerchor ist eine ganz spezielle sportliche Herausforderung, die Körper wie Geist auf vielfältige Weise beanspruchen. Schon allein das Erlernen eines Textes braucht die ungestörte Konzentration. Auch Atemtechnik sowie Stimmschulung erfordern völliges Fernhalten von körperlicher und geistiger Arbeit.

Förderlich für die Kondition des Sangessportlers sind neben ausgedehnten Waldspaziergängen auch noch Stand- und Haltungsübungen. Aber auch Teamfähigkeit ist ein sehr wichtiges Kriterium.

Kurzum: Die Ansprüche an einen Sangesbruder sind schon gewaltig. "Und was", fragt sich da mancher Heldentenor, "sind - angesichts solch sportlicher Höchstleistungen von uns Männern um die 60 - dagegen läppische hundert Meter in zehn Sekunden oder sogar etwas weniger zu laufen?"

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