TuS Heven unterliegt dem SC Obersprockhövel mit 0:1

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Im letzten Landesliga-Spiel vor der Winterpause wollte unser TuS Heven noch einmal punkten, um das Kalenderjahr 2015 mit einem Erfolgserlebnis zu beschließen. Dies gelang allerdings nicht. Gegen den SC Obersprockhövel gab es eine 0:1-Niederlage.

„Leider kann man nicht sagen, dass wir vehement auf den Ausgleich gedrängt haben und das 1:1 in der Luft lag“, muss ein zerknirschter Trainer Marc Müller zugeben. Seiner Mannschaft ist läuferisch und kämpferisch kein Vorwurf zu machen, auch die Defensivarbeit – in der Vergangenheit das größte Problem - hat gepasst. „Natürlich lässt du mal die ein oder andere Chance zu, aber insgesamt war das schon recht stabil“, findet er lobende Worte für das Umsetzen der Grundordnung und der Rückwärtsbewegung. Allerdings hapert es gewaltig im Spiel nach vorne. In den 90 Minuten erspielte sich der TuS kaum nennenswerte Gelegenheiten und wirkte bei eigenem Ballbesitz oft überfordert. „Die Mannschaft weiß gar nicht, was sie machen soll wenn sie den Ball hat.

Es gibt keinen Plan“, weiß auch der Trainer. „Aber es ist natürlich schwierig. Bei meiner Amtsübernahme hatten wir nach 11 Spielen 47 Gegentore, also mehr als vier im Schnitt und die Truppe war im freien Fall. Da mussten wir als erstes ansetzen und überhaupt erstmal eine Art Stabilität reinbekommen.“ Dies gelang, in den fünf Spielen unter Müller musste Kevin Wirges „nur“ neunmal hinter sich greifen, allein fünf Gegentore gab es allerdings gegen Hombruch. Insgesamt tritt die Mannschaft auch deutlich kompakter auf. „Aber um Spiele zu gewinnen musst du auch Tore schießen“, so Müller. „Wir können in fünf Wochen aber nicht das aufholen, was in vier Monaten versäumt wurde. Daher hatten wir noch keinen besonderen Fokus auf den Spielaufbau. Ich bin erstmal froh, dass wir ein paar körperliche Defizite aufholen und ein Defensivkonzept auf den Platz bringen konnten.“

Nun setzt der Trainer auf den Faktor Zeit und freut sich auf die Vorbereitung zur Rückrunde. „Da haben wir Gelegenheit, auch an den letzten sportlichen Schrauben zu drehen und unser Spiel zu entwickeln. Defensiv sind wir auf dem richtigen Weg, nun müssen wir unsere individuelle Qualität nach vorne, die zweifelsohne vorhanden ist, auch in ein funktionierendes Offensivspiel integrieren.“

Dass dies gelingt, da ist sich der Trainer sicher. „Die Vorbereitung wird kein Vergnügen, aber so wie meine Mannschaft bisher mitgezogen hat, mache ich mir keine Sorgen. Ich gehe trotz des großen Rückstands auf die Nichtabstiegsplätze voller Zuversicht in das neue Fußballjahr.“
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