50 Jahre "Gut Holz!" beim Kegelclub "TBK Grüne 9"

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Bei der "Königspartie" (Dortmunder Bild) kämpfen die "TBKler" ehrgeizig um jedes Holz (sitzend von links): Manfred Kliesch (248), Vereinspräsident Siegfried Nimsch (328), Klaus Degener (255), Herbert Hofmann (274); (stehend von links): Kurt Wurzel (304), Peter Sauret (252), Willi Bauers (261), Kassenwart Norbert Wolff (253). amö-Foto
 
Seit 50 Jahren "Gut Holz!", sagt Vereinspräsident Siegfried "Siggi" Nimsch. amö-Foto

Vor der Kugel
sind alle gleich

Immer wieder gerne treffen sich die "alten Hasen" vom Kegelclub "TBK Grüne 9" 14-täglich in der Saalbau-Gastronomie "Mondo", um eine ruhige Kugel zu schieben. Und Anfang Juni feierten die "TBKler" ihr rundes 50-Jahr-Jubiläum.

Die Gründung des Clubs fand anno 1965 im ehemaligen "Gasthaus Brinkmann" in Langendreer statt. Und weil die "Chemie" im Verein mit dem rätselhaften Clubnamen seit jeher stimmt, ist das sicherlich mit ein Grund dafür, dass der Club schon seit einem halben Jahrhundert besteht.

"Neben dem Kegeln stehen Geselligkeit und Kameradschaft bei uns ganz oben auf der Agenda. Während die ausgearbeitete Satzung damals einstimmig angenommen wurde, gestaltete sich die Namensfindung dagegen recht kontrovers. Erst nach langen Diskussionen einigten wir uns auf ,TBK Grüne 9'. Dazu muss man wissen, dass unser Club anfangs satzungsgemäß nur aus Polizeibeamten bestand, und zwar ausschließlich aus der Dienstgruppe B des Schutzbereiches III, Altenbochum. Inzwischen hat der Passus keine Gültigkeit mehr, und es kegeln bei uns auch Persönlichkeiten mit anderen Berufen, denn vor der Kugel sind wir alle gleich. Doch zurück zum Vereinsnamen, der sich polizeitechnisch wie folgt zusammensetzt: TBK (Tour B kegelt), Grüne (für die damals noch grüne Polizeiunform) und 9 (für neun Kegelpinne)", erleutert Vereinspräsident Siegfried Nimsch, das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied des Jubiläums-Clubs.

Logisch, dass für die treffsicheren "TBKler" der Gewinn der Wittener Hobby-Kegler-Stadtmeisterschaft im Jahre 1983 zu den Höhepunkten im ereignisreichen Vereinsleben zählt. Aber der traditionelle wie obligatorische jährliche Kegelausflug ist immer noch etwas ganz Besonderes. Und da liegen die Tour-erprobten Oldies mit ihren insgesamt 49 Fahrten ganz weit vorn. "Ob in Deutschlands Norden - wo wir in Holm mit Heino eine Flasche Bier getrunken haben -, Süden, Westen oder Osten; sogar eine harte Woche auf ,Malle' zum 20-Jährigen - überall waren wir schon am Start und haben unseren vereinsinternen allseits beliebten Club-Triathlon (trinken - tanzen - trinken) einwandfrei und mit guten Haltungsnoten durchgestanden", gibt Kurt Wurzel zu Protokoll und schmunzelt vielsagend.

Auf das nächste Kegel-Jahrzehnt angesprochen, sagt Vereinspräsident Siegfried Nimsch: "Wir treten jetzt erst mal unsere Jubiläumstour an, die ganz unspektakulär in das kleine Moselörtchen Löf führt; und für die nächste Dekade heißt unser Motto: ,Die Geselligkeit weiter pflegen, aber dabei das Kegeln nicht ganz vergessen'."

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