DLRG Herbede hat ein „Defi“

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Mit dem neuen Defibrillator haben die Herbeder DLRGler nun weitere Lebensrettungsmöglichkeiten.Foto: DLRG Herbede

Seit Mitte Februar besitzt die DLRG Ortsgruppe Herbede einen eigenen Automatisierten Externen Defibrillator (AED imgangssprachlich Laiendefilbrillator "Defi").

Durch dieses Gerät schließt die DLRG Herbede eine weitere Lücke in der Rettungskette am Kemnader Stausee und auf der Ruhr. Mit Beginn der Wachsaison 2016 wird das Gerät an jedem Wachtag vor Ort sein. Diese sehr teure Anschaffung war nur durch die Unterstützung von Sponsoren möglich. Das Gerät wurde zu 100 Prozent aus Spenden finanziert.

Es kann Jeden zu jeder Zeit treffen. Mit mehr als 130.000 Opfern, darunter auch Sportler und Kinder, ist der plötzliche Herztod immer noch die häufigste Todesursache in der Bundesrepublik. Alle vier Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch am plötzlichen Herztod. Wird innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent pro verstrichene Minute.

Die DLRGler werden in ihrem Wasserrettungsdienst auch mal zu bewusstlosen Patienten oder Menschen mit Kreislauf- oder Herzproblemen gerufen. In diesen Fällen kann ein plötzlicher Herztod vorliegen. Der plötzliche Herztod tritt bei einem Großteil der Betroffenen nach Kammerflimmern oder Herzrhythmusstörungen ein. Das AED-Gerät erkennt diese Probleme selbstständig und ist in der Lage, diese durch gezielte Stromschläge zu beenden. Bei Problemen im Herz zählt jede Sekunde.
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