Goldene Grubenlampe: Höchster Karnevalsorden für Esther Münch

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Esther Münch ist die 21. Trägerin der "Goldenen Grubenlampe". Der erste Gratulant war der 1. Vorsitzende Dirk Hermes von der GroBoKa.
Witten: Buchholzer Kirche |

Zum 21. Mal vergab die Große Bochumer Karnevalsgesellschaft (GroBoKa) die „Goldene Grubenlampe“. Für die Karnevals-Session 2017 wurde die Kabarettistin Esther Münch – alias Waltraud Ehlert – ausgezeichnet.

Mit diesem karnevalistischen Stadtpreis werden Menschen geehrt, die Bochum über den Tellerrand hinaus bekannt gemacht haben und dafür sorgen, dass die Stadt liebenswert ist und bleibt. Träger dieser begehrten Auszeichnung sind u. a. Dr. Norbert Lammert, Jochen Schröder, Frank Goosen, Carina Gödecke sowie Axel und Gaby Schäfer.
Die Ehrung fand in einem sehr persönlichen und sehr schönem Rahmen im Gemeindesaal der ehemaligen Kirche Buchholz in Witten statt. Die Karnevalisten mussten kurzfristig in die Nachbarstadt ausweichen, da das Vereinslokal überraschend nicht mehr zur Verfügung stand. Aber Ehrenpräsident Peter Niemann konnte als Vorsitzender des Fördervereins zum Erhalt der ehemaligen Kirche sofort helfen und stand mit einem "Ausweichlokal" parat.
Dirk Hermes, 1. Vorsitzender der GroBoKa, begrüßte an neuer Stätte Vertreter vieler Bochumer Karnevalsvereine. Vom Festausschuss Bochumer Karneval waren Petra und Bernd Lohof vor Ort. Dazu gesellten sich die ehemaligen Träger der „Goldenen Grubenlampe“ Gaby Schäfer, Carina Gödecke und Ben Redelings, der als letztjähriger Preisträger die Laudatio auf seine Nachfolgerin hielt.
Esther Münch begeistert seit 1980 als Kabarettistin, Sängerin, Moderatorin und Sprecherin das Publikum. Mit ihrem Ein-Frau-Kabarettprogramm „Waltraud Ehlert“ ist sie seit 1996 bei zahlreichen Kleinkunstbühnen, Empfängen, Matinees und Veranstaltungen namhafter Unternehmen vertreten. Es folgten Auftritte bei Jürgen von der Lippe in der ARD, im ZDF bei „Volle Kanne Susanne“ oder diversen Sendungen von TM3, WDR und Sat1. Außerdem gibt es Esther Münch nicht nur als „Waltraud Ehlert“, sondern auch als „SonSchundDa“, als Mechthild Schipinski“ oder als „Irma Heftig“. Für besonders kreative Leistungen erhielt sie 1999 den Landeshörfunkpreis NRW. Zum Ende seiner Laudatio sagte Ben Redelings: “Die Goldene Grubenlampe wird bei dir in den allerbesten Händen sein.“
Esther Münch bedankte sich ganz, ganz herzlich für die Auszeichnung. Als echtes "Bochumer Mädchen", geboren und bis heute stark verwurzelt in Bochum, sei sie sehr gerührt über die Verleihung dieses Preises, weil er etwas ganz Besonderes sei. Die Grubenlampe war in der Vergangenheit sehr wichtig für die Bergleute. Sie wies auch darauf hin, dass einer ihrer ersten Auftritte als „Waltraud Ehlert“ bei der GroBoKa gewesen sei.
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Dagmar Krauße aus Bochum | 17.01.2017 | 03:21  
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