Partnerschaftsverein feiert runden Geburtstag

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Das Rückgrat des Partnerschaftsvereins Witten bilden Klaus Lohmann (Präsident); Sonja Leidemann (1. Vorsitzende) und Erich Bremm (2. Vorsitzender) v.l,

Er hat viel getan, bewegt, geleistet: Der Partnerschaftsverein Witten konnte jüngst seinen dreißigsten Geburtstag feiern. Begangen wurde das Ereignis im Ardey-Hotel mit zahlreichen Gästen aus Wittens Partnerstädten.

Ziel des Vereins war und ist es, die Beziehung zu den Partnerstädten zu stärken und zu pflegen. Das wurde in der Vergangenheit in vielfältiger Weise umgesetzt: durch Konvois nach Kursk und Tczew, die Unterstützung von Krankenhäusern in den Partnerstädten, der Verleihung des Partnerschaftspreises an Wittener für ihr besonderes Engagement oder dem Partnerschaftsflohmarkt, der einmal jährlich auf dem Ostermann-Parkplatz stattfindet. Über mehrere Jahre wurden auch 30 Kinder aus Waisenhäusern in Kursk für drei Wochen nach Witten geholt.
„Der Verein wird an vielen Stellen gebraucht, um die Partnerschaft zu pflegen, und das wollen wir auch weiter machen“, so Erich Bremm, zweiter Vorsitzender des Partnerschaftsvereins.
Der Gründung des Partnerschaftsvereins ging seinerseits eine flapsige Aussage von Wittens damaligem Oberbürgermeister Klaus Lohmann voraus. Der hatte Wittens französischer Partnerstadt Beauvais versprochen, nach einer Wanderung nach Arnsberg auch eine solche nach Beauvais zu unternehmen. Da eine solche Wanderung allerdings mehrere Wochen in Anspruch nehmen würde – Zeit, die ein Oberbürgermeister eher selten am Stück hat – lag das Projekt lange Zeit auf Eis. Schließlich wurde beschlossen, eine Fahrradtour nach Beauvais zu unternehmen. Darauf folgten Gegenbesuche per pedes – ein Prozedere, das sich über mehrere Jahre hinzog.
Nachdem man neun Jahre lang munter mit dem Radl zwischen Witten und Beauvais hin- und hergependelt war, beschlossen die Verantwortlichen, dass ein Verein gegründet werden sollte. Und da der nicht „Fahrradclub“ heißen sollte, wurde direkt ein Partnerschaftsclub daraus.
Die nächste große Aufgabe steht auch bereits an: Gemeinsam mit Wittens neun Partnerstädten soll im Jahr 2019 das dritte internationale Jugendcamp in Mallnitz organisiert werden.
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