Rotkreuzler aus Witten hilft für vier Wochen im westafrikanischen Sierra Leone

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Marcus Richter in der vergangenen Woche beim Training zur Vorbereitung auf den Einsatz in Würzburg (Foto: Deutsches Rotes Kreuz, DRK)
Witten: Rotkreuzzentrum | Marcus Richter, erfahrener DRK-Auslandshelfer aus dem DRK-Kreisverband Witten hat sich in der vergangenen Woche in einem speziellen Lehrgang auf einen Einsatz in Westafrika vorbereitet. Jetzt erhielt er als erster Rotkreuzler aus Westfalen-Lippe einen konkreten Einsatzauftrag für die kommenden vier Wochen:

Am Dienstag reist Marcus Richter nach Berlin, um dort letzte Informationen zu seinem anstehenden Einsatz in Kenema, Sierra Leone, zu erhalten, wo er als Techniker daran mitarbeiten wird, eine Behandlungsstation für Ebola-Kranke (Ebola Treatment Center) aufzubauen umso die Kapazität der bereits vom Roten Kreuz vor Ort betriebenen Behandlungsstation für Ebola-Kranke deutlich zu erweitern.

"Marcus Richter arbeitet hauptamtlich beim DRK-Blutspendedienst und ist ehrenamtlich als Leiter unserer heimischen Personenauskunftsstelle engagiert. Seine Entsendung nach Sierra Leone macht deutlich, welche Leistungsfähigkeit das Komplexe Hilfeleistungssystem des Roten Kreuzes hat. Zivilschutz, Katastrophenschutz und alltägliche Gefahrenabwehr bilden in Deutschland Teile eines bewährten Gesamtsystems, auf das sich die Bevölkerung zu jeder Zeit verlassen kann. Ich bin stolz auf meinen Kameraden Marcus Richter", so der Rotkreuzbeauftragte für den Ennepe-Ruhr-Kreis Dr. Sascha Rolf Lüder.

Neben seinem Engagement im Katastrophenschutz im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Nordrhein-Westfalen war er bereits in Pakistan, Simbabwe und Haiti für das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz.

Das Deutsche Rote Kreuz ist bemüht, die Rotkreuzarbeit und die klinische Arbeit in Sierra Leone mit Personal zu unterstützen. Daher sucht das DRK nach Ärzten, Krankenschwestern, Pharmazeuten, Medizinischen Logistikern, Gesundheits- und Krankenhausmanagern, sowie Experten in Wasser und Hygiene.

Bisher sind dazu beim DRK 1.459 Anfragen eingegangen. Von den 281 konkreten Bewerbungen sind 97 grundsätzlich geeignet. „Die Bewerber müssen zum Beispiel tropentauglich sein und sehr gut Englisch sprechen können“, so DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Zudem wird das DRK die Rotkreuz-Operation in der Region durch einen finanziellen Beitrag unterstützen. Das DRK ruft daher zu Spenden auf. Spenden sind eine wichtige Voraussetzung für die Rotkreuzarbeit vor Ort.

Weitere Informationen finden Sie auf www.drk.de
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Gabriele Bach aus Witten | 16.10.2014 | 09:06  
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