Wittener Rotkreuzler im Bremer Weserstadion zum Bundesligaspiel im Einsatz

Anzeige
Rettungshelferin Katharina Damsky vor dem Bremer Weserstadion
Am vergangenen Samstag waren insgesamt 24 ehrenamtliche Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Westfalen-Lippe auf Anforderung des Bremer Roten Kreuzes im Weserstadion zum Fußball-Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt eingesetzt, ein Drittel der Westfalen kamen aus Witten.

„Insgesamt waren wir mit acht Ehrenamtlichen aus Witten vor Ort, besetzten zwei Rettungswagen mit Rettungsdienstpersonal, die anderen wurden durch die Einsatzleitung als Sanitätstrupps im Wachbereich in den Blöcken der Nordtribüne des Weserstadions eingesetzt. Einige kleinere Hilfeleistungen wie die Versorgung von Kopfplatzwunden sowie Übelkeit und Schwindel mussten wir durchführen.“, so Rettungshelferin Katharina Damsky, für die es der erste Einsatz in einem Bundesligastadion war.

Die DRK-Rettungsassistenten Malte Engelhard, Marcus Richter und Sebastian Krampe, die sich regelmäßig im öffentlichen Rettungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises engagieren, halfen in Bremen als Rettungswagenbesatzungen aus: “In unseren eigenen Rettungs- und Krankenwagen kennen wir uns fast blind aus, vor der Arbeit in einem fremden Fahrzeug ist es noch deutlich wichtiger, als im täglichen Dienst in Witten und im Ennepe-Ruhr-Kreis, sich mit den lebensrettenden Geräten wie Rucksäcken, Koffern, Beatmungsgerät und EKG Monitor vertraut zu machen und eingewiesen zu werden, damit im Ernstfall alles problemlos funktioniert und wir optimal Hilfe leisten können.”, berichtet Sebastian Krampe.

An 365 Tagen im Jahr stehen gut ausgebildete, hochmotivierte ehrenamtliche Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler des Wittener DRK-Kreisverbandes im Katastrophenschutz und erweitertem Rettungsdienst in Witten und im Ennepe-Ruhr-Kreis für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bereit. In den letzten Monaten und Jahren werden sie auf Anforderung auch immer öfter überregional tätig. „Dieser geplante, auswärtige Dienst ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass sich unsere nachhaltige Ausbildung sowie die umfangreiche, gute Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen im Einsatz sehr positiv auf die Motivation und die individuelle Qualität unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auswirkt und wir deshalb auch regelmäßig gezielt zur überörtlichen Unterstützung angefordert werden.“, erklärt Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.