Buch der Xantener Inschriften

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Paul Ley hielt bei der Buchpräsentation in der Xantener Marienschule einen Vortrag und gab einige Einblicke in das von ihm zusammengestellte Buch.
Xanten: Region Xanten |

Über zehn Jahre arbeitete Paul Ley an 262 Inschriften.

In ganz Deutschland gibt es auf den unterschiedlichsten Materialien und Orten Inschriften auf Latein. Zum Beispiel findet man Inschriften auf Holz, Stein, Metal, Stoff und auch Glas, und nicht nur in Kirchen in sie zu finden auch in alten Häusern findet man noch diese.
Die Buchreihe "die Deutschen Inschriften" sammelt genau diese Inschriften. Insgesamt gibt es 92 Bände die ganz Deutschland abdecken. Der Band "die Inschriften der Stadt Xanten reiht sich als neunter Band in die Düsseldorfer Buchreihe ein.
Der Band bietet in 262 Katalogartikeln die Inschriften der Stadt Xanten aus nachrömischer Zeit bis 1650. Neben den original erhaltenen Inschriften wurden auch die verlorenen, aber abschriftlich oder im Bild überlieferten Texte erfasst. Den geographischen Rahmen bildet das heutige Stadtgebiet, zu dem neben dem mittelalterlichen Stadtkern auch die 1969 eingemeindeten Ortschaften Birten, Lüttingen, Wardt, Vynen und Obermörmter (u. a. mit Grabkreuzen und Glocken) sowie Marienbaum (vor allem mit Ausstattungsstücken der Wallfahrtskirche) gehören.
"Der Band der Xantener Inschriften bildet einen besonderem Band", erklärt Prof. Dr. Andrea, Leiterin der Arbeitsstelle Inschriften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, "denn er bildet eine Brücke zwischen den sonst üblichen Zentrumsbänden und der Peripherie." Und besonders Interessant ist, dass es Interdisziplinär ein wichtiges Buch ist. Historiker, Kunsthistoriker, Philosophen und auch Kirchenhistoriker und weitere finden interessante Inschriften im Band "die Inschriften der Stadt Xanten".
Den Schwerpunkt bilden die Inschriften des Domes und seiner Immunität, die 80% des Materials umfassen. Herausragend ist der Bestand von 50 überwiegend erhaltenen bzw. rekonstruierten Epitaphien des 15. bis 17. Jahrhunderts. Dem hohen Rang des St. Viktorstifts entspricht die Qualität der Zimelien im Kirchenschatz, darunter mehrere Reliquiare aus dem 12. Jahrhundert.
Ab dem 16. Jahrhundert statteten einzelne Stiftsherren die Außenwände ihrer Kurien mit Inschriftenensembles aus und präsentierten sich so als humanistisch gesonnen und historisch interessiert.
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