Die "Krippenspielgruppe Birten" tritt zum dritten Mal auf Burg Winnenthal auf

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Timo Lorenz, Julia Zumkley und Benedikt Knutschke zeigen sich als ehrwürdige Könige. Im Hintergrund sitzt Eva Lorenz mit ihrer Gitarre.
 
Schäfchen Mara bekam leider keinen Ton heraus. Trotzdem gehörte die kleine Lara zu den Publikumslieblingen. Theresa, Ben, Paul und Leonie überzeugten in ihren Hirtenrollen.
Voller freudiger Erwartung saßen am heutigen Sonntag viele betagte Damen und Herren im Gesellschaftsraum der Seniorenresidenz "Burg Winnenthal", und alle sahen sie mit fragenden Augen in Richtung von Frau Uta Bayer, die Leiterin des "sozialen Dienstes" des Hauses, und Frau Dorothea Sinsteden, die treusorgende Schwester des wohlbehüteten Burgbewohners Conny Sinsteden.

"Wann beginnt die schöne Aufführung, auf die wir uns schon so lange freuen?", schien die Frage zu sein, die die SeniorInnen den beiden für diese Aufführung hauptverantwortlichen Damen zu stellen schienen.


Allzu lange gedulden brauchten sich die BurgbewohnerInnen allerdings nicht, denn pünktlich um halb vier eröffnete die Instrumentalgruppe um Frau Eva Lorenz und Herrn Ansgar Schönberner die weihnachtliche Feier.

Und dann begann die Aufführung des Theaterstücks "Das Eselchen eröffnet dem brummigen Vater Hans die wahre Weihnacht", wobei die kleine Greta Engels, die Unmengen von Versen binnen kürzester Zeit auswendig gelernt hatte, als schön verkleidetes "Eselchen" als erste Darstellerin auftrat.
In einem sehr schön gespielten Zwiegespräch, das sie mit Pauline, dem "unartigen" Kind des Elternpaares Hans und Frau Bettina führte, zeigten die beiden den HeimbewohnerInnen zunächst, mit welchen Problemen Eltern, die ihre Kinder nicht mit Liebe erziehen, zu kämpfen haben. Wie schon so oft gelang es Hannah Bovet ihre Rolle als schmollende und alles hinterfragende Tochter sehr gekonnt und authentisch zu spielen.
Auf Paulines eindringlich gestellte Frage hin "Weihnachten - was ist das denn für ein Fest?", erwiderte das Eselchen geheimnisvoll: "Komm setz dich. Ich erzähle dir die Geschichte von Jesus, der vor mehr als 2000 Jahren geboren", womit die Aufführung dann ihren wohlbekannten, aber immer wieder interessierenden Lauf nahm.
Die hübsche Maria (Marlena Bovet) und ihr mitleidvoller Mann Josef (Mathis Engels) begaben sich, nachdem der Ausrufer Colin Hoffmann die Volkszählung lautstark angekündigt hat, auf Herbergssuche, wobei die beiden Wirte, die in beeindruckender Weise von Jan Bergmann und Johanna Schönberner gespielt wurden, das junge Paar abweisen müssen. Das "unartige" Kind führt Maria und Josef jedoch zu einem Stall, zu dem dann nacheinander die Hirtengruppe (Leonie Bohländer, Paul Engels , Ben Dietz und Theresa Murner mit Schäfchen Mara Terhorst) und die "Heiligen Drei Könige" (Timo Lorenz, Julia Zumkley und Benedikt Kuntschke) ziehen bzw. geführt werden.
Den Hirten erscheinen 14 wunderschöne Engel, die die vielen Zuschauerinnen mit ihren hübschen Kleidchen und ihrem lieblichen Gesang "verzaubern".
Die Weihnachtsgeschichte endet mit einer versöhnlichen Eltern-Kind-Szene, in die die "flippige" Tante Emma, deren Rolle Carolyne Liebrecht überzeugend Gestalt verleiht, hereinbricht und mitfeiern möchte.
Nach einem lautem und lang anhaltendem Applaus freuten sich die Kinder und Jugendlichen darüber, sich namentlich vorstellen zu dürfen, wobei Frau Uta Bayer und die Mitarbeiterin des Hauses Bärbel Kerkmann ihnen Beutel mit Süßigkeiten überreichten. Auch die Leiterinnen durften ein Dankeschön in Form einer netten Porzellanfigur entgegennehmen. Dankbar zeigten sie sich auch in dem Moment, als Frau Bayer ihnen einen Umschlag mit einem ganz persönlich verfassten Text zur Würdigung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und mit einer Geldspende übergaben.
Noch bei den Aufräumarbeiten durften sich die Leiterinnen über anerkennende Worte vieler Bewohnerinnen, so z.B. Ute Göddez, und die der Präsenzkraft Marielle Brandt freuen. "Die Kinder machen das immer so toll! Die Engelchen rühren uns immer zu Tränen, aber es ist auch immer schön, die Hirten mit ihrem süßen Schäfchen zu sehen.", äußerte Frau Gödderz ihre Freude. Frau Brandt ließ wissen, dass das Krippenspiel der Kinder wie in jedem Jahr ein großes Highlight für die Bewohner von Burg Winnenthal war.
Und schon jetzt steht fest: Im nächsten Jahr wird es wieder eine Krippenspiel-Aufführung im Gesellschaftsraum der "Burg Winnenthal" geben.
An dieser Stelle sei auch wieder den Eltern gedankt, die die vielen Fahrdienste übernehmen und ihre Freude am Tun ihrer Kinder kundtun.
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5 Kommentare
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Fritz van Rechtern aus Neukirchen-Vluyn | 23.12.2013 | 08:04  
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Michael Conrad aus Alpen | 27.12.2013 | 14:19  
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Hildegard van Hueuet aus Xanten | 27.12.2013 | 15:10  
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Fritz van Rechtern aus Neukirchen-Vluyn | 27.12.2013 | 15:25  
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Michael Conrad aus Alpen | 01.01.2014 | 13:01  
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