Die "Nachteulen" werden aktiv

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Der Kunstverein Xanten besteht seit 40 Jahren. Aus diesem Anlass wird in der Galerie im DreiGiebelHaus, Kapitel 18, noch bis zum 25. Mai eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstlergruppe „Nachteulen eins“ gezeigt.

Die Nachteulen sind ein Kollektiv von sechs Fotografen aus Bielefeld, Köln und Berlin. Stefan Brückner, Philip Frowein, Felix Hüffelmann, Michael Klaus, Leon Reindl und Maria Sturm schlossen sich 2009, während der Produktion eines Musikvideos, zusammen. Neben den fotografischen wie filmischen Arbeiten jedes Einzelnen wurden bereits zahlreiche gemeinsame Projekte und Ausstellungen realisiert.

„Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit,
Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, dass sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Fließen der Zeit.“ Susan Sontag (1933-2004). Das sich stetig Wandelnde und Fließende verleiht dem fotografischen Festhalten seine Dringlichkeit. Mittels der Fotografie dem Moment Dauer zu verleihen und ihn - wenn auch nur visuell - im Folgenden erfahrbar zu machen, stellt für die Nachteulen die Grundlage dokumentarischen Arbeitens dar und verleiht ihrem Handeln seinen Sinn. Für die Jubiläumsausstellung des Kunstvereins Xanten setzt sich die Gruppe auf verschiedensten fotografischen und filmischen Wegen mit diesem fortwährenden Wandel auseinander. Präsentiert werden Arbeiten, die sich mit im weitesten Sinne dokumentarischen Mitteln bedienen und sich dem Menschen und seiner Umwelt widmen. Zur Ausstellung werden Bilder aus Xanten Bildern anderer Orte gegenüber stehen, Bilder von Menschen denen von Architektur und Landschaft.
Auf diese Weise entsteht ein Entwurf verschiedener Erzählungen, die sich auf den
Wandel und die Prozesse, welche diesem zu Grunde
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