Narrenzüge: Sexuelle Belästigung und Körperverletzungen in Voerde, alles ruhig in Xanten und Alpen

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Drei Krümelmonster in Alpen. (Foto: Markus Decker)

Am Sonntag veranstaltete der Voerder Karnevalsverein den diesjährigen Tulpensonntagszug. Bei leichtem Nieselregen startete der Zug mit zahlreichen Motivwagen, Fuß- und Musikgruppen auf der Allee in Höhe des Wasserschlosses Haus Voerde.

Die Polizei, die mit starken Kräften die Veranstaltung schützte, musste 13 Personen in Gewahrsam nehmen. Weiterhin sprachen die Polizistinnen und Polizisten in 15 Fällen Platzverweise aus und fertigten Strafanzeigen wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (2), Körperverletzungsdelikten (6), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (3), Beleidigungen (3), Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (1) und Sachbeschädigung (1).

Durch die bewährte Zusammenarbeit von Stadt, Feuerwehr, Polizei und den Mitarbeitern der Verkehrsbetriebe sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern des DRK, aber auch den Verantwortlichen der Karnevalsvereine, konnten die feiernden Narren einen nahezu störungsfreien Tulpensonntagszug in den einzelnen Städten und Gemeinden erleben.

"Wir haben heute weitgehend friedliche und ruhige Umzüge erlebt. Unser mit den Kommunen abgestimmtes Konzept mit erhöhter Polizeipräsenz, Verstärkung der Ordnungsdienste und zusätzlicher Absicherung der Wegstrecke hat auch dieses Mal wieder ein hohes Maß an Sicherheit geboten!", so Polizeirat Jörg Weßels und bedankte sich für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Auch der Kinder-Tulpensonntagszug in Alpen und der diesjährigen Umzug im Innenstadtbereich Xanten verlief ruhig und ohne nennenswerte Vorkommnisse.
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