10 Jahre "Winnenthaler Burgsänger" - ein großes Ereignis auf "Burg Winnenthal"

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  Xanten: Burg Winnenthal | In der schönen Burganlage in unserem kleinen Dorf Birten finden viele ältere Menschen oder auch Menschen mit Behinderung einen schönen ruhigen Ort, an dem sie sich gut betreut und auch wohlfühlen dürfen.

Die Wohnräume sind hell und behaglich eingerichtet, die Verpflegung ist so richtig gut, und das freundliche Personal gibt sein Bestes, um den Bedürfnissen aller BurgbewohnerInnen gerecht zu werden. So finden Gottesdienste, Spielnachmittage, Ausflüge, Geburtstagskaffees und außerdem Feiern mit recht unterschiedlichen Anlässen statt.

Wer kennt es nicht, das weit über den Niederrhein bekannte zweitägige mittelalterliche Burgfest, das im Sommer auch viele BesucherInnen von nah und fern anzieht!

Die Jubiläumsfeier des Chores "Winnenthaler Burgsänger" in dieser Woche gehörte gewiss auch zu den ganz besonderen Feierlichkeiten.

Ein schöner Wandbehang zeigte allen Gästen, was es zu feiern galt: 10 Jahre "Winnenthaler Burgsänger", und der Gesang stand an diesem Nachmittag wie so oft im Mittelpunkt des freudigen Miteinanders.

Eröffnet wurde die Feier durch den Leiter des "sozialen Dienstes" Herrn Michael Homburg, der der Chorleiterin und ihren SängerInnen sehr herzlich zu zehn Jahren stimmungsvollem Gesang gratulierte. Die Chorleiterin Frau R.-M. Komnig zeigte sich hocherfreut und kündigte für den Nachmittag einen Liederreigen an, der die BesucherInnen quer durch Deutschland bis hin nach Griechenland führen sollte. Lieder wie "Auf der Lünebuger Heide","An der Nordseeküste", "Blaue Berge, grüne Täler" und "Schwarzbraun ist die Haselnuss" kamen nicht nur sehr gut bei dem Publikum an, nein, das Auditorium sang freudig mit. "Ich war selber 61 Jahre Chorleiter", ließ ein älterer Herr, der beinahe jedes Lied auswendig mitsingen konnte, wissen.

Frau Komnig begleitete ihren Chor gekonnt auf der Gitarre, "Was für eine bemerkenswerte Frau", war jeder geneigt zu denken, der ihr aufmerksam zuhörte, und das taten nun mal alle BurgbewohnerInnen, die Gäste natürlich ebenfalls.


Zum Schluss zog die Chorleiter ein Fazit aus ihrem musikalischen Tun, natürlich in Form eines Liedes. Was hätte da besser gepasst als der Liedtext: Wir sind durch Deutschland gefahren. Als sie dann sagte, dass "der kleine Abstecher" nach Griechenland gewiss erlaubt gewesen sei, hatte sie die Lacher auf ihrer Seite. Zum Lachen brachte Frau Komnix ihr Publikum aber des Öfteren mit ihrer netten und herzlichen Art zu reden. Mit jedem Satz zeigte sie außerdem ihre Belesenheit und ihre Eloquenz.


Nachdem das letzte Lied mit dem Titel "Es dunkelt schon in der Heide" erklungen war, bedankte sich das Leitungsteam sehr herzlich bei der betagten Dame und ihren SängerInnen. Die Leiterin der Seniorenresidenz Frau Susanne van Schyack überreichte jedem Chormitglied eine rote Rose, zuvor hatte Herr Homburg der Chorleiterin einen Strauß ganz exotischer Blumen in die Hände gegeben, und zum Schluss verteilte Frau Uta Bayer ein Tütchen mit selbstgebackenen Plätzchen, wahrscheinlich in Herzchenform, wie ich den netten Worten der musikalischen BewohnerInnen entnehmen konnte.

Bemerkenswert war auch die Tatsache, dass die Jubilarin die Feier filmen ließ, mit dem schönen Kommentar, dass sie ein weiteres zehnjähriges, also ein zwanzigjähriges Jubiläum nicht mehr als Leiterin des Burg Winnenthal-Chores erleben könne.

Dass sich noch viele weitere Jahre Chorleiterin den ersten zehn anschließen werden, war der mehr oder weniger deutlich geäußerte Wunsch aller KonzertbesucherInnen.

Mit einem netten "Infoblatt" gewährte Frau Komnig so manchem Gast Einsicht in die Philosophie ihres Chores. "Musik bringt Freude und verbindet. Sie ist die ursprünglichste Ausdrucksform", hieß es an dieser Stelle. "Die Freude, die man gibt, kehrt ins eigene Herz zurück", hieß es an jener Stelle. Mit diesem Sprichwort bezog sie sich auf das Lächeln, das sie den bettlägerigen BewohnerInnen entlocken kann, wenn der Chor seine "Wichtelaktionen" abhält und er für die bettlägrigen BewohnerInnen bei offenen Türen ein Ständchen bringt.

Es lebe die Musik!", dieser kurze, aber prägnante Wunsch ist für die BurgbewohnerInnen sicher von großer Bedeutung!!!
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2 Kommentare
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 30.10.2014 | 09:16  
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Hildegard van Hueuet aus Xanten | 01.11.2014 | 12:24  
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