Ablösung im Haus der Begegnung

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Verabschiedung, von links: Karl- Heinz Kösters Stv. Vorsitzender des Kuratoriums Sozialstiftung Xanten), Stephan Grundmann (Vorstand), Barbara Doerk (Neue Leiterin), Olaf Finke (Mitglied), Maria Thyssen (ehemalige Leiterin), Sandra Bree (Vorstand), Thomas Görtz (VOrstand)

Wohlverdienter Ruhestand für Maria Thyssen


Barbara Doerk ist die „Neue“

Fast 25 Jahre hat Maria Thyssen im Haus der Begegnung in Xanten gearbeitet, davon 21 Jahre als Leiterin der Begegnungsstätte. Nun ist sie in den wohlverdienten Ruhestand getreten und will sich mehr ihren Enkelkindern widmen.
Das Feld hat sie der 55jährigen Barbara Doerk überlassen. Doerk stammt ursprünglich aus Essen, wo sie auch Diplompädagogik studierte und danach u. a. in einem Wohnstift, sowie für die Diakonie arbeitete. 1993 zog sie mit ihrem Mann, der technischer Mitarbeiter an der Uni Essen ist, an den Niederrhein und zwar in den Reeser Ortsteil Millingen. Hier wurde sie Mutter von 4 Söhnen, die mittlerweile 15 bis 21 Jahre alt sind und lernte den Niederrhein kennen und lieben.
Als die Stelle der Leiterin im Haus der Begegnung ausgeschrieben wurde, bewarb sie sich mit ca. 20 anderen Frauen darauf und gewann das Rennen. Wie Bürgermeister und Vorstand der Sozialstiftung Xanten, Thomas Görtz, betonte, traf das Kuratorium gemeinsam die Entscheidung unter der nicht unwesentlichen Beteiligung von Maria Thyssen, die natürlich die Besucher „ihrer“ Begegnungsstätte weiter in guten Händen wissen wollte. „Frau Doerk schien und scheint in das Haus, sowie zu den Menschen, die sich hier treffen, zu passen“, resümiert Görtz und erntet die Zustimmung der anderen anwesenden Mitglieder.
Auf die Frage, ob und was Barbara Doerk evtl. verändern will, betont sie, dass es wichtig ist, Bewährtes, wie Theaterbesuche und anderes beizubehalten. „Hauptsächlich kommen ältere Leute hierher, denen es so gefällt, wie es ist und die nicht an großartigen Veränderungen interessiert sind“, bekräftigt sie ihre Aussage.
Dessen ungeachtet, will man das „Haus der Begegnung“ und dessen Angebote auch für jüngere Leute bekannt machen und so dafür sorgen, dass „Alt und Jung sich begegnen und so die Bezeichnung der Stätte unterstreicht“, so Görtz.
Für Barbara Doerk stellt sich ihr Halbtagsposten genauso dar, wie sie sich diesen vorstellte und sie scheint sichtlich Spaß an ihrer neuen Tätigkeit gefunden zu haben, die sie in ihrer einmonatigen Einarbeitungszeit ausgiebig kennengelernt hat. „Der Unterschied zu meinen früheren Arbeitsstellen ist der, dass ich es damals hauptsächlich mit dementen Menschen zu tun hatte“, sagt sie, „das ist hier nicht so und man kann mit den Besuchern der Begegnungsstätte viel mehr unternehmen.“
Sie freut sich auf eine langfristige Arbeit mit den älteren und hoffentlich auch bald jüngeren Menschen.

Randolf Vastmans
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