Bürgerbefragung zum Ausbau bzw. zur Sanierung der Straße "Zur Wassermühle" im Schützenhaus zu Birten

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Xanten: Schützenhaus | Für Dienstag, den 9. April hatte der Ortsvorsitzende der Gemeinde Birten Herr Hermann Janßen die Anrainer der "Wassermühle", den Herrn Bürgermeister Christian Strunk und die Herren Lehmann und Reintjes vom Bauamt zu einem Diskussionsabend ins Schützenhaus eingeladen.
Schon nach kurzer Zeit entbrannte eine hitzige Diskussion um die Frage: Soll die Straße "Zur Wassermühle" kernsaniert und die Entwässerung in diesem Zuge auf den neuesten Stand gebracht werden, oder nicht?
Bereits während der Ausführungen zur Historie der Straße drängten so einige arg forsche Bürger auf sofortige Erstellung eines Meinungsbildes. Den vielen Fragen der interessierten Wassermühle-Anrainer stellten der Bürgermeister und die Herren von der Verwaltung sich jedoch zunächst gern.
Letztendlich galt die Abstimmung den folgenden Fragen: Soll die Straße gar nicht saniert werden und anstelle dieser Baumaßnahmen der Straßenbereich vor der Grundschule und vor dem Kindergarten besser einsehbar bzw. kinderfreundlicher gestaltet werden?
Soll die Straße möglichst bald und auch ohne die möglichen Zuschüsse saniert werden? Soll die Straße nur mit den bewilligten Zuschüssen saniert werden, wobei diese zu einer Kostenminderung von ca. 11 Euro auf ca. 5,50 Euro pro Quadratmeter führen könnte?
Wie es nicht anders zu erwarten gewesen war, stimmte eine überwältigende Mehrheit gegen den Ausbau der Straße, auch wenn noch einmal daran erinnert wurde, zu welch katastrophalen Folgen das Hinauszögern der Straßensanierung in Lüttingen geführt hatte. Die Frage, wie die Baumaßnahme im Detail durchgeführt würde, blieb zunächst ungeklärt, da eine Vorabplanung ohne Zustimmung der betroffenen Bürger ad absurdum geführt hätte.
Einen versöhnlichen Abschluss versuchte der Herr Bürgermeister herbeizuführen, indem er ankündigte, dass zu einer erneuten Besprechung einberufen werden könne, wenn die Zuschüsse bewilligt worden wären, aber diese verhallte leider im Lärm der schon aufbrechenden VeranstaltungsteilnehmerInnen.
Wollen wir hoffen, dass die finanziellen Mittel, die die Stadt "erbetteln" wird, so hoch ausfallen, dass die Sanierung, die ohnehin in den nächsten Jahren irgendwann erfolgen muss, durchgeführt werden kann, ohne dass die Anrainer zu sehr "bluten" müssen.
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