Internationales Begegnungsfest in der Fazenda da Esperança Mörmter am 11. Juni

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2009 wurde aus dem Franziskaner Kloster Mörmter die Fazenda da Esperança, in der jungen Männern der Weg von der Droge in ein Leben ohne Abhängigkeit ermöglicht wird.
Xanten: Fazenda da Esperança |

50 Ehemalige aus der ganzen Welt nehmen teil

Gelegenheit zum Austausch bei Unterhaltung, Speis und Trank

Bereits seit 2009 ist die Fazenda da Esperança im Franziskaner Kloster Mörmter aus Xanten nicht mehr wegzudenken. Hier werden, wie in den weltweit über 100 weiteren Fazendas, junge Menschen durch Zusammenhalt und Liebe von der Sucht weggeführt, um ihnen eine zweite Chance für ein drogenunabhängiges Leben zu geben. Entstanden sind diese Lebensgemeinschaften vor mehr als 25 Jahren in Brasilien aus dem Leben einiger engagierter Mitglieder einer katholischen Kirchengemeinde.
In Mörmter leben momentan neun von 16 möglichen männlichen Bewohnern, welche, wie in einer Familie, den Haushalt machen, den Garten bestellen und die ebenfalls auf dem Gelände lebenden Tiere versorgen.
Nun wird es am Sonntag, dem 11. Juni auf der Fazenda Mörmter ein Internationales Begegnungsfest geben, bei dem sich etwa 50 ehemalige Bewohner von Einrichtungen aus der ganzen Welt, z. B. Mozambique und Argentinien, treffen und den Bewohnern von ihren Erfahrungen, ihren Erfolgen und ihrem Leben nach der Droge erzählen, ihnen Mut machen und somit zur Gestaltung ihres weiteren Lebens beitragen werden.
Aber nicht nur für die momentanen Bewohner sind diese Menschen in Xanten, sie möchten auch Kontakt zu den Xantener Bürgern bekommen und denen von ihren Erfahrungen berichten, sich mit ihnen austauschen und ihnen eventuelle Vorbehalte gegen diese Einrichtungen nehmen.
Deswegen sind alle Interessierten herzlich eingeladen, an dieser Feier teilzunehmen.
Den Auftakt bildet um 11.30 Uhr eine Messe im Xantener Dom, worauf etwa gegen 13 Uhr das Fest im Kloster Mörmter beginnen wird.
Dort wird selbstverständlich auch, sowohl für das leibliche Wohl, als auch für Unterhaltung gesorgt sein. „Die 50 Ehemaligen kommen mit der Internationalen Performance Group Gen Rosso“, freut sich Moritz Bucher, der die Fazenda seit Anfang des Jahres zusammen mit seiner ursprünglich aus Argentinien stammenden Frau Romina Miot leitet und für den Sonntag auf viele Besucher hofft.
Natürlich werden die beiden auch zu allen eventuellen Fragen bezüglich der Fazenda und ihres Konzeptes Rede und Antwort stehen, so dass sich jeder ein Bild über das Leben und Wirken innerhalb der Einrichtung machen kann.

Randolf Vastmans
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