Beim Jugendaustausch prägende Erfahrungen sammeln

Josephine Pieper, Emilio Lira und Niels Trost im Kreis von Gastfamilien und Rotariern. | Foto: privat
  • Josephine Pieper, Emilio Lira und Niels Trost im Kreis von Gastfamilien und Rotariern.
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Xanten. In jedem Jahr verbringen mehr als 650 Schüler aus Deutschland im Rahmen des Rotary Austauschprogramms ein Austauschjahr in einem von 30 Gastländern. Durch das Austauschprogramm lernen die Jugendlichen ihr Gastland, seine Bevölkerung, Lebensgewohnheiten und Kultur kennen. Im Gegenzug kommen Jugendliche aus der ganzen Welt zu uns nach Deutschland, um in Gastfamilien Leben, Sprache, Kultur und Alltag kennenzulernen.

Regelmäßiger Kontakt

Bereits 2014/15 war Niels Trost aus Xanten für ein Jahr im Austausch im brasilianischen Ita-jaí. „Das sind Erfahrungen, die einen für das ganze Leben prägen“, berichtet er. Mit seinen brasilianischen Freunden und den vielen anderen Jugendlichen aus aller Welt, die er dort kennenlernte, hat er immer noch regelmäßigen Kontakt. „Und wir werden uns auch gegenseitig besuchen“, so der heute 20-jährige Student der Kulturwirtschaft, der sich seit seiner Rückkehr in der Rotary Jugendorganisation ROTEX engagiert.
Josephine Pieper wird im August ihren einjährigen Austausch in Chile beginnen. „Vorher werde ich noch ein paar wichtige spanische Vokabeln und Grammatikregeln lernen“, so die 17-jährige Schülerin des Xantener Gymnasiums. Sie freut sich auf die Menschen dort, hat über das Internet auch schon Kontakt zu ihrer dortigen Gastfamilie gefunden. Im Austausch für sie wird im August ein Jugendlicher aus Mexiko für ein Jahr nach Xanten kommen.

Kurzaustausch

Zu einem Rotary-Kurzaustausch für Studenten befindet sich Moritz Becker aus Vynen gerade für drei Monate in Kanada. „Wir haben die Programme erweitert“, so Dr. Annette Hessing, Jugenddienstbeauftragte der Xantener Rotarier. Neben dem einjährigen Jugendaustausch kann im „Short Term Exchange“ für Schüler auch ein kürzerer internationaler Ferienaustausch organisiert werden, bei dem die Jugendlichen sich abwechselnd gegenseitig besuchen. „New Generation Exchange“ ist ein bis zu drei Monate dauernder individueller Austausch für junge Erwachsene nach der Schule bzw. im Studium. Hierbei sollen auch Praktika im Ausland absolviert werden.

Wichtiges Anliegen

Die Präsidentin des Rotary Club Xanten, Dr. Anja Rohen, betont, dass die Programme auch für Jugendliche offen sind, deren Eltern nicht Rotary International angehören. „Die Jugendarbeit ist ein wichtiges Anliegen unseres Clubs“, so Dr. Rohen, „und der Jugendaustausch ist dabei seit über zehn Jahren von zentraler Bedeutung“.
Weitere Informationen über die Austauschprogramme unter http://www.rotary-xanten.de

Autor:

Christoph Pries aus Xanten

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