„Koma Kegler“ feiern Jubiläum

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Jeden vierten Samstag wird in den Xantener Stuben gekegelt. Die Komakegler Martin Weigand, Sebastian Wolfertz, Matthias Keuchel, Manuel Prohl, Christian Rohwedder, Christian Nagels, Markus Ricken, Simon Wolfertz und Rene
Xanten: Xantener Stuben |



Zehn Jahre Gut Holz

Alle vier Wochen in den „Xantener Stuben“

Sie sind zwischen 24 und 33 Jahre alt und, wie Martin Weigand nicht ohne Stolz sagt, „in der Xantener Kegelszene ein Begriff“, die Jungs von den „Komakeglern“.
Außer der Gründungsmitglieder Christian Rohwedder, Martin Weigand, Simon Wolfertz, Markus Ricken und Kegelbruder Rene gehören noch Sebastian Wolfertz, Matthias Keuchel, Christian Nagels und Manuel Prohl zum Verein. Seit 2007 trifft man sich alle vier Wochen Samstags in der Gaststätte Xantener Stuben, um nicht nur in die Vollen zu gehen, sondern sich auch in Spielen, wie Vier gewinnt, Große und Kleine Hausnummer, Fuchsjagd, Fußball und anderen zu messen.
Wer einen Pudel wirft, zahlt 20 Cent in die Kegelkasse, eine verlorene Partie und einer der letzten drei Plätze bei einem Spiel kosten 2,- Euro. Wer so langsam wirft, dass ein anderer es schafft, die Kugel zurückzuholen, bevor sie einen Kegel umwirft, muss eine Runde Rhabarberschnaps geben. Gleiches gilt für denjenigen, der sein Club T-Shirt zum Kegelabend nicht mitbringt.
Durch die Strafgelder, sowie die monatlichen Beiträge in Höhe von 15 Euro pro Person finanzieren die Koma Kegler ihre Kegeltouren, die sie bis jetzt nach Mallorca an den Ballermann, nach Cala Ratjada und einmal sogar in die Karibik nach Punta Cana geführt haben. „Die nächste“, so Simon Wolfertz, „geht 2018 wieder nach Mallorca“. Er muss es wissen; denn als Kassierer verwaltet er die Einnahmen. Schriftführer ist er auch.
Einen Präses gibt es nicht. „Bei uns wird alles demokratisch beschlossen“, sagt Wolfertz.
Besonders stolz sind die Jungs auf ihren beleuchteten Pokal, den Kegelbruder Rene angefertigt hat.
Das diesjährige Jubiläum feierten sie bereits am Freitag mit einem Grillabend bei Sebastian….Pulled Pork und reichlich Bier bis etwa 2 Uhr. Da dürfte beim Kegeln am nächsten Abend der eine oder andere Pudel mehr gefallen sein.
Naja, ist ja nicht schlimm. Bringt Geld in die Kasse. Schließlich wartet Mallorca, da kann man´s gebrauchen.
Wir wünschen den Koma Keglern ein dreifaches Gut Holz für die nächsten zehn Jahre.

Randolf Vastmans

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