Mit dem Fahrrad durch Xanten

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Bürgermeister Thomas Görtz, der Vorsitzende des Xantener Ortsvereins ADFC, Jean Pierre Van Aeden und der Leiter des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung beim Beratschlagen an der Kreuzung B57, Lüttinger Straße
 
Am Kreisverkehr Dombogen

Positives Ergebnis im Rahmen einer Radtour


Xanten - fahrradfreundliche Stadt?

Ja, sagt Jean Pierre Van Aerde, Vorsitzender der hiesigen Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Bis auf ein paar wenige Ungereimtheiten ist hier alles in Ordnung. Diese kleinen „Probleme“ wurden am Mittwoch vor Ort erörtert, natürlich bei einer Radtour, an der Van Aerde, auch genannt J. P., der Bürgermeister Thomas Görtz, sowie Tobias Fuß, Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung, teilnahmen. Am ersten Punkt, der Kreuzung am Ärztehaus, fiel auf, dass eine eindeutige Beschilderung des Radweges in Richtung Lüttingen fehlt, so dass der Radfahrer nach der Überquerung der B 57 nicht genau weiß, wo er weiter fahren dürfe. Dies ist aber sehr wichtig, da viele Schulkinder diesen Weg zum und vom Schulunterricht nutzen, weshalb man diese Angelegenheit vorrangig in Angriff nehmen wird. Ein weiteres Problem stellt die Verkehrsführung für Radfahrer an der Einmündung Sonsbecker Straße/ Schwarzer Weg für denjenigen, der aus dem Schwarzen Weg in Richtung Stadt fahren will, dar; denn der steht plötzlich vor dem Bordstein und einer Warnbarke und ist somit gezwungen, plötzlich auf die an dieser Stelle nicht gekennzeichnete Straße auszuweichen. Ein weiterer Wunsch J. P.s war die Öffnung der Einbahnstraßen Scharn- und Orkstraße für Radfahrer entgegen der Fahrtrichtung, was für die Nieder- und Marsstraße bereits gilt. Auf die Frage des BM, wie denn die neue Radwegregelung an der Sonsbecker Straße allgemein beurteilt würde, antwortete der ADFC Vorsitzende, der dieser Regelung von Beginn an sehr positiv gegenüber stand, zufrieden, dass er anfangs viele Beschwerden bekam, mittlerweile aber feststellen konnte, dass sich diese Reglung sehr bewährt habe, weil sie für gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Rad- und Autofahrern sorge und auch ältere Verkehrsteilnehmer gut damit zurecht kämen. Dies wurde bekräftigt, als eine ältere Dame vor dem Trio sicher den Radweg nutzte. Van Aerden bekräftigte auch, dass der Alleenradweg ein Gewinn für die Fahrradgemeinde sei und nicht nur von Gästen, sondern zum großen Teil von Xantenern selber mit Begeisterung genutzt werde. Dass einige Radwege Unebenheiten durch Baumwurzeln unter dem Asphalt aufwiesen, ist ein Problem, dessen man nicht Herr werden könne, weil es eben in der Natur liege. An diesen Stellen muss der Radfahrer eigenverantwortlich eine entsprechende Fahrweise an den Tag legen.
Wie in den letzten Jahren, werden auch 2015 die Mitarbeiter der Stadtverwaltung dazu angehalten, im Rahmen der Aktion, soweit möglich „Mit dem Rad zur Arbeit 2015“ zu fahren, wobei Görtz mit gutem Beispiel voran geht.
Ein weiteres Ziel ist es, das Prädikat „Fahrradfreundliche Stadt“ zu erhalten. Dabei wird der ADFC die Stadt Xanten nach Kräften unterstützen, versprach J.P.; denn, was andere können, können wir schon lange. Dies wäre ein weiteres Highlight der jetzt bereits unter Gästen und Einwohnern so beliebten Domstadt am Niederrhein.
Randolf Vastmans
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