Frischer Wind für eine bessere Umwelt

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Nina Frense bei der ersten Inaugenscheinnahme am Naturforum Bislicher Insel

Juristin ist neue Beigeordnete für Umwelt beim Regionalverband Ruhr

Nina Frense sondiert die Lage auf der Bislicher Insel


„Ich bin begeistert von der Naturvielfalt auf der Bislicher Insel“, so die neue Beigeordnete für Umwelt beim RVR, Nina Frense, nachdem sie sich in Begleitung der RVR- Regionaldirektorin Karola Geiß- Netthöfel und des Betriebsleiters vom für Forstwirtschaft, Naturschutz und Umweltbildung zuständigen RVR Eigenbetrieb Ruhr Grün, Thomas Kämmerling einen ersten Überblick über das Xantener Naturschutzgebiet verschafft hat.
Zu den Aufgaben der 46jährigen Juristin werden künftig unter anderem Freiraumsicherung und –entwicklung, sowie Flächenmanagement gehören. Auch Großprojekte wie die Internationale Gartenausstellung (IGA 2027) und die Trägerschaft Emscher Landschaftspark fallen in ihren Zuständigkeitsbereich.
Geboren in Hamburg studierte Frense Rechtswissenschaften in Hamburg und Göttingen, bevor sie als Rechtsanwältin für Wirtschaftsrecht, Referentin im Landtag Schwerin und persönliche Referentin und stellvertretende Pressesprecherin im Schweriner Ministerium für Familie, Gesundheit und Soziales arbeitete.
Von 2008 bis 2013 bekleidete sie die Stelle als Referatsleiterin im Dezernat Bildung, Soziales, Jugend, Gesundheit, Sport und Kultur der Stadt Mülheim an der Ruhr und 2014 als Beigeordnete für Recht, Ordnung, Kultur, Entsorgung und Grünflächenunterhaltung in Gladbeck.
„Mir ist klar“, so die aktuell mit ihrem Mann in Mülheim an der Ruhr lebende Beigeordnete, „dass wir uns ständig weiterentwickeln müssen; aber wir sind auf der Bislicher Insel auf einem sehr guten Weg“. Damit verweist sie auf die in diesem Jahr von fünf Storchenpaaren geschlüpften elf Jungvögel, die erfolgreiche Wiederansiedlung des Bibers und das Seeadlerpärchen, welches in diesem Jahr zum ersten Mal hier gebrütet hat. Aber auch für andere gefährdete Tiere und Pflanzen entstand ein einzigartiger Lebensraum, der jedes Jahr Tausenden von arktischen Wildgänsen eine vorübergehende Heimat bietet.

Randolf Vastmans
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 19.07.2017 | 21:17  
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