Bundespräsident Gauck hielt Rede zur "Europäischen Idee"

Screenshot Lifestream Spiegel Online
 
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Berlin: Schloss Belevue | Vor 200 geladenen Gästen hielt Bundespräsident Gauck heute um 11 Uhr eine einstündige Rede zur „Europäischen Idee“. Er skizzierte darin ein Bild der Ängste und Sorgen der Bürger und bat darum, das Vertrauen zu erneuern und die Verbindlichkeit zu stärken. Soviel Europa habe es nie gegeben!
Menschen hätten auf der einen Seite Angst „Zahlmeister zu werden“, während die Menschen sich in anderen Ländern vor dem sozialen Abstieg fürchten!
Gauck sagte:“ Geben und Nehmen, Verschulden und Haften, Verantwortung und Teilhabe scheinen vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr richtig und gerecht sortiert in der Gemeinschaft der Europäer.“ Weiter nannte er einige Kritikpunkte an Europa, wie die mangelnde Transparenz der Entscheidungen, das Misstrauen gegen ein unübersichtliches Netz von Institutionen und nicht zuletzt der Unwille über die wachsende Bedeutung des Europäischen Rats und die dominierende Rolle des deutsch-französischen Tandems.
Es gäbe Klärungsbedarf in Europa, benannte Gauck weitere Punkte, viele Bürgerinnen und Bürger ließe die EU mit dem Gefühl der Machtlosigkeit und Einflusslosigkeit zurück. Viele seien frustriert und unsicher entschieden weiterzugehen: „Diese Krise hat mehr als nur eine ökonomische Dimension. Sie ist auch eine Krise des Vertrauens in das politische Projekt Europa. Wir ringen nicht nur um unsere Währung. Wir ringen auch mit uns selbst“
Mehr Europa wagen!
Seinen euphorischen Satz: „Wir wollen mehr Europa wagen“, würde Gauck laut seiner Rede heute nicht mehr so schnell und euphorisch sagen. Er stellte die Fragen, wie Vertrauen gestärkt werden kann und wie zu mehr gelingendem Miteinander beigetragen werden könne!" Wie soll Europa aussehen? Was wollen wir entwickeln und stärken, was wollen wir begrenzen? Und nicht zuletzt: Wie finden wir für mehr Europa auch mehr Vertrauen, als wir es derzeit haben?"
Erinnerung an die Anfänge!
Gauck erinnerte die Zuhörer an die Anfänge der EU 1950, war Jean Monnet der Ideengeber. Sein Ziel: die Sicherung des europäischen Friedens durch eine „Vergemeinschaftung“, die den Mitgliedern gleichzeitig nationalen Nutzen versprach. Dies sei schwer umzusetzen gewesen. Doch wenn die Wirtschaft verschmelze, verschmelze laut Walter Rathenau, der dies vor 100 Jahren sagte, auch die Politik! Doch das erwies sich als schwierig umzusetzen. Durch die Aufnahme der 10 Staaten aus dem kommunistischen Lager sei die Währungsunion in eine Schieflage gekommen, die erst durch den ESM und Fiskalvertrag korrigiert wurde!
Mehr Europa ist auf erfreuliche Weise Alltag geworden!
Mehr Europa sei, so Gauck, auf erfreuliche Weise auf der anderen Seite Alltag geworden. Beispiele wie der Arzt aus Polen, von dem wir uns behandeln lassen weil sonst die Praxis schließen würde, von Schuhen aus Portugal bis hin zu Senioren die ihren Ruhestand auf Mallorca verbringen , benannte Gauck als positiv. Junge Menschen empfänden sich mehr denn je als Europäer und seien in der Tat mehr als alle Generationen vor ihnen in der Lage Europa zu bereisen und kennenzulernen. Von aussen werde Eropa schon als Ganzes wahrgenommen!“ Keine Generation vor Euch hatte so viele erfreuliche Gelegenheiten, sagen zu können: Wir sind Europa! Ja, Ihr erlebt tatsächlich „mehr Europa“ als alle Generationen vor Euch! “ Er führte aus, wie das für die junge Generation heute aussieht, von Klassenfahrten bis über mehrsprachigen Schulunterricht, von gemeinsamer Währung bis hin zu Erasmus und anderen kulturellen Austauschmöglichkeiten.
Sorge bereitet Gauck allerdings das Bild der EU von Deutschland als Wirtschaftsmacht.
„Ich war erschrocken, wie schnell die Wahrnehmungen sich verzerrten, als stünde das heutige Deutschland in einer Traditionslinie deutscher Großmachtpolitik, gar deutscher Verbrechen. Nicht allein populistische Parteien stellten gar die deutsche Kanzlerin als Repräsentantin eines Staates dar, der heute angeblich wie damals ein deutsches Europa erzwingen und andere Völker unterdrücken will.
Doch ich versichere allen Bürgerinnen und Bürgern in den Nachbarländern: Ich sehe unter den politischen Gestaltern in Deutschland niemanden, der ein deutsches Diktat anstreben würde. Bis jetzt hat sich die Gesellschaft rational und reif verhalten. In Deutschland fand keine populistisch-nationalistische Partei in der Bevölkerung die Zustimmung, die sie in den Deutschen Bundestag gebracht hätte. Aus tiefer innerer Überzeugung kann ich sagen: Mehr Europa heißt in Deutschland nicht: deutsches Europa. Mehr Europa heißt für uns: europäisches Deutschland!“ An dieser Stelle setzte Applaus der Anwesenden ein.
Gauck benannte drei Punkte die ihm wichtig seien:„Frage nicht, was Europa für Dich tun kann, frage vielmehr, was Du für Europa tun kannst!“ Der Europäer Gauck hat sich seine Antworten auf eine Liste geschrieben.
Erstens: Sei nicht gleichgültig! Brüssel mag weit weg sein, aber die Themen, die dort verhandelt und beschlossen werden, gehen jede und jeden an. Es darf uns nicht egal sein, wie die EU auf Standards Einfluss nimmt, die dann bei uns im Kinderzimmer oder auf dem Esstisch wirken. Es darf uns nicht egal sein, welche Maßstäbe wir anlegen an die Außen-, Sicherheits-, Umwelt- und Entwicklungspolitik, die eben auch in unserem Namen stattfindet. Es darf uns nicht egal sein, wie die EU mit Menschen umgeht, die aus politischen Gründen ihr Land verlassen müssen.
Zweitens: Sei nicht bequem! Die Europäische Union ist kompliziert, weil sie auch Kompliziertes leisten soll. Sie hat es verdient, dass ihre Bürgerinnen und Bürger Interesse zeigen und sich informieren. Sie hat es verdient, dass mehr als 43 Prozent der Wahlberechtigten an der Europawahl teilnehmen. Und sie hat es nicht verdient, dass Brüssel zum Sündenbock gemacht wird, wo nationale Interessen oder nationales Versagen Fehlentwicklungen verursacht haben.
Drittens: Erkenne Deine Gestaltungskraft! Ein besseres Europa entsteht nicht, wenn wir die Verantwortung dafür immer nur bei anderen sehen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Wer etwas anstoßen oder verhindern will, der nutzt die Europäische Bürgerinitiative. Wer etwas gründen oder bauen will, der kann einen Förderantrag stellen. Und wer Gutes tun und seine Nachbarn kennenlernen will, der bewirbt sich beim Europäischen Freiwilligendienst. Jede und jeder kann einen Grund finden für den Satz: Ja, ich will Europa!
Seine Rede endete mit Dank an die Europaaktivisten und mit dem Wunsch weiterzugehen mit Entschiedenheit!

Gaucks Rede im Ganzen ist hier zu lesen: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE...;jsessionid=6E27AEBEF3FB939C2E706A1CEC2AB3D9.2_cid293
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83 Kommentare zum Beitrag
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 22.02.2013 um 13:27 Uhr  
15.011
Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein am 22.02.2013 um 13:47 Uhr  
4.091
Neithard Kuhrke aus Wesel am 22.02.2013 um 13:55 Uhr  
3.288
Elke Aaldering aus Xanten am 22.02.2013 um 14:24 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 22.02.2013 um 16:03 Uhr  
15.011
Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein am 22.02.2013 um 16:54 Uhr  
25.231
Angelika Hartmann aus Hagen am 22.02.2013 um 17:22 Uhr  
32.620
Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr am 22.02.2013 um 17:32 Uhr  
15.011
Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein am 22.02.2013 um 17:38 Uhr  
32.620
Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr am 22.02.2013 um 17:47 Uhr  
15.011
Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein am 22.02.2013 um 17:57 Uhr  
22.978
Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) am 22.02.2013 um 17:59 Uhr  
25.231
Angelika Hartmann aus Hagen am 22.02.2013 um 18:11 Uhr  
19.648
Renate Schuparra aus Duisburg am 22.02.2013 um 18:39 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 22.02.2013 um 19:24 Uhr  
15.011
Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein am 22.02.2013 um 19:57 Uhr  
10.479
Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel am 22.02.2013 um 20:17 Uhr  
37.932
Imke Schüring aus Wesel am 22.02.2013 um 21:12 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 23.02.2013 um 00:34 Uhr  
37.932
Imke Schüring aus Wesel am 23.02.2013 um 11:12 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 23.02.2013 um 12:03 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 23.02.2013 um 17:30 Uhr  
25.231
Angelika Hartmann aus Hagen am 23.02.2013 um 17:42 Uhr  
48.221
Angelika Maier aus Moers am 23.02.2013 um 18:00 Uhr  
37.932
Imke Schüring aus Wesel am 23.02.2013 um 18:01 Uhr  
3.288
Elke Aaldering aus Xanten am 23.02.2013 um 20:42 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 23.02.2013 um 23:45 Uhr  
30.418
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe am 23.02.2013 um 23:47 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 24.02.2013 um 00:06 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 24.02.2013 um 01:18 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 24.02.2013 um 04:56 Uhr  
15.011
Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein am 24.02.2013 um 05:48 Uhr  
48.221
Angelika Maier aus Moers am 24.02.2013 um 06:34 Uhr  
48.221
Angelika Maier aus Moers am 24.02.2013 um 07:07 Uhr  
9.957
Bernhard Braun aus Sonsbeck am 24.02.2013 um 09:30 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 24.02.2013 um 10:39 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 24.02.2013 um 14:15 Uhr  
@ Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd

Erläutern Sie das bitte genau:
Daher war der Vortrag von diesem Mitglied ist in keinster Form in Ordnung, weil es sprachlich nicht adäquat ist, sondern die im Lokalkompass geforderten Höflichkeitsformen jedenfalls sehr deutlich vermissen lässt.

Dazu eine Frage:
Werden im Lokalkompass andere „Höflichkeitsformen“ verlangt oder vorausgesetzt als im täglichen Leben „Auge in Auge“ und auch bei anderen Medien mit gedrucktem oder gesprochenem Wort?
Welche sollen das sein?
Wie sollen die definiert und formuliert sein?
Wo steht das?

Was Sie hier anreißen, setzt eine Haltung voraus, die letztendlich auch in der Forderung von Denk- und Meinungsverboten münden mag. „Satire“ würde dann als Erstes hingerichtet und präventiv mit Strafandrohung belegt. „Neger“ würde es dann freilich wohl noch geben... -- denke ich mal, weil das noch nicht verboten ist und „Neger“ eben „Neger“ sind und keine „weiße Schokolade“.
„“

333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 24.02.2013 um 14:32 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 24.02.2013 um 14:39 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 24.02.2013 um 15:00 Uhr  
37.932
Imke Schüring aus Wesel am 24.02.2013 um 18:52 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 24.02.2013 um 23:28 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 24.02.2013 um 23:35 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 25.02.2013 um 00:12 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 25.02.2013 um 00:24 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 25.02.2013 um 00:45 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 25.02.2013 um 00:49 Uhr  
333
Claudia Hiddemann Holthoff aus Dortmund-Süd am 25.02.2013 um 00:52 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 25.02.2013 um 12:22 Uhr  
48.221
Angelika Maier aus Moers am 27.02.2013 um 16:15 Uhr  
15.011
Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein am 27.02.2013 um 16:28 Uhr  
48.221
Angelika Maier aus Moers am 27.02.2013 um 18:41 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 07.03.2013 um 15:16 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 07.03.2013 um 16:13 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 08.03.2013 um 14:22 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 08.03.2013 um 16:17 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 08.03.2013 um 16:36 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 08.03.2013 um 23:35 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 09.03.2013 um 00:39 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 09.03.2013 um 16:53 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 09.03.2013 um 17:05 Uhr  

Re:
Bernhard Ternes aus Marl am 09.03.2013 um 16:53 Uhr

Bezug:
„ [...]
Diese Rechtsauffassung ist mehrfach durch höchste deutsche Gerichte bestätigt worden.
Die BRD ist in diesem Sinne kein Staat, sondern eine Verwaltungseinheit der Siegermächte.“
________________________________________

Es fehlen:
Belege, Beweise, Fundstellen, Literatur, Aktenzeichen, Links.
Sonst ergibt Ihre Behauptung nur Schwachsinn.
Neonazistisches Gedankengut?

Welches sind denn „die höchsten deutschen Gerichte“?
Bitte Ort, Datum, Aktenzeichen nennen.


Manfred Schuermann
- Fachjournalist IT/Media -
„“---

98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 09.03.2013 um 23:25 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 11.03.2013 um 18:49 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 11.03.2013 um 19:36 Uhr  
30.418
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe am 11.03.2013 um 19:46 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 11.03.2013 um 19:47 Uhr  
30.418
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe am 11.03.2013 um 19:51 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 11.03.2013 um 20:31 Uhr  
30.418
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe am 11.03.2013 um 21:17 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 11.03.2013 um 23:53 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 12.03.2013 um 02:20 Uhr  
Bezug:
BRD
Deutsches Reich - Fortbestand
Grundgesetz - Verfassung
________________________________________

Erst einmal, Herr Ternes, vielen Dank für Ihre Mühe und die gegebenen Informationen.
Den von Ihnen angebotenen Links werde ich (so, wie ich es gewohnt bin, nämlich sorgfältig) nachgehen.

Bei begonnenen weiteren Recherchen kamen mir auch gleich „Kuriositäten“ auf den Bildschirm.

Herr Ottofrickenstein hat einen eleganten Schluss gezogen: „Was man allerdings mit diesen Informationen anfängt und welche Schlüsse oder Konsequenzen man daraus zieht, ist letztlich des Pudels Kern.“
Eben!
Und der „Pudel“ scheint wohl ein dicker Nebel zu sein, in dem sich insbesondere Juristen sowohl tummeln wie auch verstecken.

Ich persönlich existiere physisch auf einem physisch vorhandenen Globus an einer bestimmten Stelle, die weder im Hinblick auf ein staatliches Territorium und dessen völkerrechtliche Anerkennung noch auf seine Lage im Universum ausgeschildert ist. Die einzig notwendigen und anerkannten Dokumente bei Grenz-, Zoll- und Ausweiskontrollen sowie im Wirtschaftsleben habe ich stets bei mir: Reisepass, Personalausweis, Presseausweis, Führerschein, Bargeld (evtl. verschiedener Währungen, auch Kleingeld) und Kreditkarten. Damit konnte ich mich bislang in Europa, Kleinasien, Nordafrika, Asien und Amerika ungehindert und komfortabel bewegen.

Welche Folgen hätte es für mich (und auch für alle anderen Bürger in der gleichen völkerrechtlichen oder auch völkerrechtswidrigen Situation), wenn die Bundesrepublik durch was auch immer wieder zu „Deutsches Reich“ in den Grenzen von was-auch-immer würde?
Es stünden an bestimmten Stellen auf meinen Dokumenten ein paar andere Buchstaben, ohne dass sich der Gebrauchswert verringern würde.

Immerhin: Bei der hohen Kunst, mit der in dieser meiner wie-auch-immer existierenden „Bundesrepublik Deutschland“ Gesetze und andere Regelungen häufig geflickschustert werden, ist alles möglich.

Nur nicht der Kern eines Pudels...

Es ist aber angenehm, als Schlussfolgerung aus dem von Herrn Ternes Vorgetragenen annehmen zu dürfen, dass man eine gewisse Frau Merkel nicht ernst nehmen muss, es sei denn als von völkerrechtlich anerkannten Staaten respektierte Vollzugsbeauftragte der Finanzindustrie.

Manfred Schuermann
- Fachjournalist IT/Media -
„“-

3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 12.03.2013 um 17:20 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 12.03.2013 um 19:26 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 12.03.2013 um 22:44 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 13.03.2013 um 14:47 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 13.03.2013 um 17:22 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 13.03.2013 um 18:06 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 13.03.2013 um 19:25 Uhr  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr am 13.03.2013 um 20:03 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 14.03.2013 um 00:09 Uhr  
3.076
Bernhard Ternes aus Marl am 14.03.2013 um 14:00 Uhr  
98.817
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 14.03.2013 um 14:05 Uhr  
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