Ein Baum für die LEADER Region

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Der Parlamentarische Staatssekretär beim Pflanzen des LEADER Baums. Außerdem auf dem Foto in zufälliger Reihenfolge: Regionalmanagerin Kristin Hendriksen, Xantens Bürgermeister und Kassenführer Thomas Görtz, Sonsbecks Bürgermeister Heiko Schmidt, Jan Niermann (Umweltministerium NRW), Mechtild Eveld- Neite und Ralph Merten (Bezirksregierung), Markus Meier und Jan Willem Haasler (Vorstand), Vorstandsvorsitzender Leo Giesbers, Dieter Paus und Hans- Theo Menniken (Rheinberg)

Positives Resümee

Parlamentarischer Staatssekretär zu Gast in Sonsbeck

Seit Mitte 2015 gibt es sie, die LEADER Region „Niederrhein- Natürlich, Lebendig“, bestehend aus den Gemeinden Alpen, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten. LEADER (Liaison entre actions de développement de l'économie rurale) ist ein europäisches Projekt, ein Netzwerk im ländlichen Raum für die Entwicklung der Regionen, in dem alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sind, mit an dieser Entwicklung zu arbeiten und ihre Ideen einzubringen.
Beim Treffen in der Gommanschen Mühle, an dem der Vorstand der hiesigen Region, sowie Vertreter der Bezirks-, Landesregierung und der beteiligten Gemeinden teilnahmen, wurde ein Resümee der bisherigen Arbeit gezogen und auf die weiteren Zukunftspläne eingegangen. So begrüßte der Vorstandsvorsitzende und ehemalige Sonsbecker Bürgermeister, Leo Giesbers, die Anwesenden bei einer von der am Ort ansässigen Geschäftsfrau und praktizierenden Verfechterin der „Regionalität im Fleischverbrauch mit Direktvermarktung, statt Massenhaltung“, Anneliese Hawix vorbereiteten Niederrheinischen Kaffeetafel und betonte die Bedeutung des europäischen Projektes, sowie die bis jetzt daraus entstandenen Ideen der Bürger. „Der Vorteil“, so Giesbers, „ist die Lösung von Problemen über Gemeindegrenzen hinweg“. Der Vertreter der Landesregierung, Parlamentarischer Staatssekretär Horst Becker (Bündnis90/Die Grünen) sagte die weitere Unterstützung der Landesregierung zu, betonte jedoch den engen finanziellen Rahmen bei mittlerweile 28 Regionen.
Auch Kristin Hendriksen und Beate Pauls vom Regionalmanagement waren mit den bisherigen Erfolgen zufrieden, wenn die Projekte auch eine lange Entwicklungsphase bis zur Umsetzung durchmachen müssen blickten die beiden auf eine „intensive und positive Bewährungsphase“ zurück.
Für die Zukunft ist eine Kooperation mit den benachbarten Regionen angedacht.
Zum Abschluss der Zusammenkunft pflanzte Becker, tatkräftig unterstützt von anderen Anwesenden, ein Bäumchen vor der Mühle. „Ein Projekt“, so Regionalmanagerin Hendriksen, „welches in allen Gemeinden der Region umgesetzt und durch eine Bank vor dem Baum zum Innehalten, Gedanken sammeln oder einfach zum Entspannen ergänzt werden soll.
Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren Ideen zur regionalen Entwicklung beitragen möchten, können sich jederzeit an die unter http://www.leader-niederrhein.de genannten Ansprechpartner wenden.

Randolf Vastmans
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