LEADER vor Ort

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Die Regionalmanagerinnen der Region "NIederrhein: natürlich lebendig", Kristin Hendriksen und Beate Pauls mit dienstlichem Sitz im Rathaus der Gemeinde Sonsbeck

EU- Förderprogramm für entwicklungsfähige Ideen im ländlichen Raum

Halbjahresbilanz für die Region „Niederrhein: natürlich lebendig“



„Liaison entre actions de développement de l´économie rurale” , kurz „LEADER“, das ist die Bezeichnung für ein „Förderungsprogramm der EU zur Stärkung und Entwicklung der ländlichen Gebiete“. Sinn dieses Programms ist die finanzielle Förderung eingebrachter Ideen, welche den vorgenannten Sinn verfolgen. Der Grad der Förderung richtet sich u. a. danach, ob es sich um eine Idee handelt, die sich positiv auf die lokale, kommunale oder regionale Ebene auswirkt und bewegt sich von 50 über 55 bis zu 65 % der Gesamtkosten für die Realisierung des eingebrachten Gedankens, wobei die Maximalhöhe des förderungsfähigen Gesamtbetrages momentan bei 250000 Euro liegt.
Zur transparenten Durchführung des Programms wurden LEADER Regionen eingerichtet, in denen Regionalmanagements den Ideengebern mit Rat und Tat zur Seite stehen, den jeweiligen Vorschlag nach den vorgeschriebenen Kriterien bewerten, auswählen und zur endgültigen Bewilligung an die Bezirksregierung weiterreichen.
Die LEADER Region „Niederrhein: natürlich lebendig“ umfasst die Kommunen Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten. Sie erhielt die endgültige Bewilligung zur Arbeitsaufnahme im Juni 2016, weswegen die beiden Regionalmanagerinnen Kristin Hendriksen und Beate Pauls nun nach ca. einem halben Jahr ein erstes, durchaus positives Résumé zogen.
In den vier Handlungsfeldern „Generationsfreundlicher Niederrhein, Aktiver Niederrhein, Energischer Niederrhein und Geschäftiger Niederrhein“, für deren Ideenförderung bis zum Jahr 2020 ein Förderungsvolumen in Höhe von 2,3 Mio. Euro zur Verfügung steht, wurden bis dato ca. 60 Vorschläge eingereicht, die nun der Überprüfung bedürfen. Elf davon gelten für das Handlungsfeld „Geschäftiger Niederrhein“, welches die Förderung der Wirtschaft, Ausbildung und Standortentwicklung; die Entwicklung von Zukunftsinfrastruktur, sowie die Diversifizierung der Landwirtschaft als traditioneller Wirtschaftszweig und Entwicklung von Wertschöpfungsketten beinhaltet. Auch diese Ideen stehen nun zur Überprüfung an.
Eine von ihnen ist z. B. die „Einführung einer Regionalwährung“, eingereicht von Peter Nienhaus aus Alpen, der ähnliches im bayrischen Chiemgau kennenlernte und hierin eine Stärkung der regionalen Wirtschaft, sowie Nutzen für die ansässigen Konsumenten sieht.
„Ideen kann jeder einbringen, ob private und öffentliche Institutionen oder Privatpersonen“, so Hendriksen, die zusammen mit ihrer Kollegin Pauls unter 02838 36148/ 49, per email an kristin.hendriksen@sonsbeck.de oder beate.pauls@sonsbeck.de im Sonsbecker Rathaus allen Interessierten mit Rat und Tat zur Verfügung steht.

Randolf Vastmans
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