Nibelungenbad wird abgerissen

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Das Nibelungenbad in Wardt steht vor dem endgültigen Aus. Die Geschäftsführung der Freizeit Xanten Gesellschaft schlägt vor das Gebäude komplett abzureißen und die Fläche dann in Bauland umzuwidmen. Die Sauna, bislang im Nibelungenbad-Gebäude untergebracht, soll neu gebaut werden. (Foto: FZX)
Xanten: Nibelungenbad |

Die Geschäftsführung der Freizeitzentrum Xanten Gesellschaft (FZX) stellt den Stand der Nachfolgekonzeption für das ehemalige Nibelungenbad vor. Das Konzept sieht den kompletten Abriss des Gebäudes und eine Umwidmung der Fläche in Bauland vor. Für die Sauna, die derzeit im ehemaligen Nibelungenbad in Betrieb ist, wird ein Neubau favorisiert.

Xanten. In seiner Dezembersitzung informierte sich der FZX-Verwaltungsrat ausführlich über das Konzept der Geschäftsführung. Die hatte die Planungen zur Nachfolgekonzeption des ehemaligen Nibelungenbades einschließlich Sauna vorangetrieben und zur Unterstützung Angebote von Fachplanern eingeholt.
Im Verlauf wurde immer wieder deutlich, dass sich eine weitere Nutzung der bestehenden Bausubstanz aufgrund ihres baulichen und technischen Zustandes wirtschaftlich kaum darstellen lässt.

Kompletter Abriss

Die Geschäftsführung schlägt daher vor das ehemalige Nibelungenbades vollständig abzureißen. Die Gesamtfläche, rund 22.000 Quadratmeter groß und jeweils zur Hälfte im Eigentum des Kreises Wesel und der Stadt Xanten, soll in Wohnbauland umgewidmet werden. Umwidmung sowie Planung, Erschießung und Verkauf der Fläche sollen von der Stadt Xanten durchgeführt werden.
Da die Stadt Xanten das Angebot einer Sauna aufrechterhalten will, ist hierfür ein zeitgemäßer Neubau mit der Besucherkapazität von bis zu 30.000 Personen pro Jahr geplant. Hierfür plant die Stadt der FZX ein Darlehen zu gewähren. Die Verwaltung der Stadt Xanten will ihren Gremien vorschlagen, das wirtschaftliche Risiko des Saunabetriebs zu übernehmen und dies vertraglich zu garantieren.

SüdseeResort Xanten

Die Schaffung von Übernachtungsangeboten ist ein wichtiges Zwischenziel hin zur Entstehung des neuen „SüdseeResorts Xanten“, das eine bessere Auslastung im Betrieb der bestehenden FZX-Angebote ermöglicht.
In Verbindung mit Investoren sollen hierzu auf der Sondergebietsfläche in Nachbarschaft des jetzigen Hochseilgartens Ferienhäuser errichtet werden. Ein Interessent ist bereits vorhanden, der auf eigenes Risiko zunächst fünf Ferienhäuser errichten möchte. Ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren für private Investoren für die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten wurde von den FZX-Gremien bereits beschlossen und soll im Frühjahr 2013 durchgeführt werden.

Bruno Sagurna

Der Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung Bruno Sagurna vom Gesellschafter Regionalverband Ruhr für das Jahr 2013 zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Peter Giesen, Kreis Wesel, für 2013 gewählt.
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7 Kommentare
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Georg Willemsen aus Xanten | 13.12.2012 | 12:56  
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 13.12.2012 | 13:30  
Christoph Pries aus Xanten | 13.12.2012 | 14:51  
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Maria Brandt aus Wesel | 13.12.2012 | 15:28  
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Bernhard Braun aus Essen-West | 13.12.2012 | 15:48  
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Maria Brandt aus Wesel | 13.12.2012 | 15:52  
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Ingrid Kühne aus Xanten | 19.02.2014 | 22:38  
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