"Earth Overshoot Day" - what's that?

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Es ist der englische Begriff für den deutschen Ausdruck "Welterschöpfungstag", der uns am 2. August den ganzen Tag in allen Medien begegnet ist.
Für diejenigen von uns, die sich zwar für die vielen Probleme, die sich durch die "Ausbeutung" unserer "natürlichen Ressourcen" interessieren, aber nicht genau wissen, was die Wissenschaft zurzeit zum "überhöhten Verbrauch der nachwachsenden Rohstoffe" sagt, habe ich diesen Artikel geschrieben.

Federführend in Sachen "Raubbau an der Natur" und dem "Protokoll hinsichtlich dessen Fortschreiten" ist der WWF (World Wide Fund For Nature).

Und was diese Organisation ermittelt hat, lässt jeden vernunftbegabten Erdenbürger bestimmt aufhorchen: In diesem Jahr waren sämtliche Rohstoffe, die innerhalb eines Jahres auf natürlichem Weg nachwachsen, schon am 2. August ausgeschöpft. Ab gestern verbrauchen die Bürger aller Kontinente also mehr erneuerbare Rohstoffe, als die Welt sie im Jahr 2013 "nachproduzieren" kann. Für den Rest dieses Jahres leben wir Menschen also auf Pump, wir zehren von den "stillen Reserven" der Erde. Als deutlichstes Beispiel ist in diesem Zusammenhang wohl das Abholzen der Wälder zu nennen. Einerseits werden sie in dem Maße, abgeholzt, dass sie nicht derart schnell nachwachsen, dass die Holzproduktion auf lange Sicht sichergestellt werden kann, andererseits fehlen immer mehr Bäume, um all die Schadstoffe abzubauen, die wir Menschen Tag für Tag "in die Luft jagen".
Die "Global Footprint Networks" haben berechnet, dass dieser "Welterschöpfungstag" in diesem Jahr schon zwei Tage eher als im Jahr 2012 erreicht worden ist. Anfang der "achtziger Jahre" wurde dieser "Erschöpfungstag" erst im Dezember erreicht, im Jahre 2050 wird die Menschheit in einem Jahr doppelt soviel erneuerbare Rohstoffe verbrauchen, wie die Erde sie bereitstellen kann.

Schon seit 30 verbrauchen die Menschen mehr natürliche Rohstoffe als sie über diesen Zeitraum hätten erneuert werden können, sagte dieses "Globale Netzwerk" im Weiteren in den letzten Tagen.

Das ist uns allen aber LEIDER nichts Neues, stimmt's?

Wenn wir uns jetzt fragen, was wir tun können, um die erneuerbaren Rohstoffe zu "schonen", so ist uns eines klar, ohne dass wir lange nachdenken müssen: Wir müssen achtsamer mit ihnen umgehen, und das natürlich weltweit! Der Geschäftsleiter beim WWF Deutschland bringt in diesem Zusammenhang drei Stichwörter ins Spiel: Energieeffizienz, bewussterer Fleischkonsum und umweltfreundliche Mobilität.

Auch diese Begriffe stehen für ein Handlungskonzept, dem wir moderne Menschen schon seit langem folgen wollen. Jeden Tag ein bisschen mehr, das stimmt doch auch, oder nicht?

P.S.
Dass die Bevölkerungsexplosion das Problem des Abbaues der erneuerbaren Rohstoffe verschärft - das der nicht-erneuerbaren natürlich ebenso - ist ein anderes Thema, klar! Ihm widmen sich die Wissenschaftler auch, das ist gewiss!
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Uwe H. Sültz aus Lünen | 22.08.2013 | 06:52  
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