Prince Kimbakidila – der Name klingt schon wie ein Profifußballer, aber nicht nur das, er spielt auch so. Man kann sagen, dass der 13-jährige Xantener mit dem Ball auf dem Fuß geboren wurde. Derzeit spielt er in der C-Jugend in Xanten. Dort wurde er auch für die Kreis-Auswahl gesichtet, von da ging es über die Niederrhein-Auswahl, schnurstracks zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.
Nach einer Sichtung bei den Borussen trainiert Prince bereits jetzt schon einmal die Woche bei den Fohlen in Mönchengladbach. Die Borussia stellt einen Fahrdienst, der ihn von Xanten nach Mönchengladbach fährt. Dort hat man das Ausnahmetalent bereits richtig erkannt. Sein schnelles Dribbling und sein enormes Laufpensum ist für jeden Gegner ein Problem. „Mit ihm spielen ist okay, aber gegen ihn, bloß nicht.“, lacht Moritz Postfeld sein Klassenkamerad. „Ab und zu treffen wir mit unseren Mannschaften aufeinander, gegen Prince will keiner verteidigen, da kann man nur verlieren.“ In der Schulmannschaft der Walter-Bader-Realschule ist er ebenfalls nicht wegzudenken und feierte im letzten Jahr den 1. Platz im direkten Vergleich unter den Realschulen. Seine Freizeit verbringt Prince fast nur auf den Bolzplätzen von Xanten, er spielt Tischtennis oder ist mit Freunden unterwegs.
Eine Freundin hat der sympathische Junge noch nicht: „Keine Zeit!“, lächelt er, wobei es an Angeboten wohl nicht mangelt. Wer denkt, dass die Schule unter soviel Aktivität leidet, der liegt falsch, denn der Siebtklässler ist ein richtig guter Schüler. „Viel muss ich nicht tun, es klappt einfach.“
Seinen Klassensprecherposten hat er aber abgegeben. „Trotzdem ist er für mich als Freund und für die Klasse sehr wichtig. Er ist unheimlich sozial und setzt sich für alle anderen ein.“ erzählt sein Freund Sven. Prince selbst ist das Lob schon fast zu viel und er winkt ab. „Ach komm, Sven.“ Aber auch Moritz und Xaver stimmen Sven zu, dass es so ist!
Wenn er mal nicht sportlich aktiv ist, verbringt er seine Zeit, wie viele Jugendlichen auch vor dem Computer zum Beispiel in facebook, wo er bereits über 600 Freunde hat. Aber auch die Playstation läuft schon mal heiß. Auf die Frage, was er dort spielt, grinst er und sagt: „Fifa12!“ Seine ganze Familie ist sehr sportlich, der älteste Bruder Cedric ist Kick-Boxer, sein Bruder Ribene spielt bei Rot-Weiß-Essen, und der kleine Bruder Christopher ist auch schon auf den heimischen Fußballplätzen gefürchtet. Für Prince selbst stellt sich erst gar nicht die Frage nach seinem Berufswunsch: „Ich werde Fußballprofi!“ Da sollte man sich vielleicht jetzt schon mal ein Autogramm besorgen, denn dass er irgendwann einmal ein ganz Großer wird – das steht fest! ikü
Finde ich einfach nur klasse, wie die Jungs zusammenhalten. Bemerkenswert auch, dass Prince Kimbakidila auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben scheint. Eine Profifußballer-Karriere kann schneller beendet sein, als vielen bewusst ist. Eine Verletzung mit schwerwiegenden Folgen und der Traum ist aus. Von daher ist es richtig die Schule abzuschließen und, wenn irgendwie möglich, im Anschluss hieran eine fundierte Ausbildung zu absolvieren.
Mal wieder eines deiner sooo liebevoll gezeichneten Porträts, Ingrid :) Hatte ich es nicht schon in der "paper edition" gesehen? Dass dein Sohn Sven auch zu Worte kommen würde, hatte ich mir ntl :) gedacht! Er ist ja im Alter von "Prince" und ihr seid ja beide ein bisschen in den Fußball vernarrt :) LG :) an Sven, Prince Kimbakidila und deren LehrerInnen
Ja, Sven und Prince sind in einer Klasse und befreundet. Aber Prince ist wirklich ein so sozialer Mensch und mein Porträts ist in keinem Satz überspitzt, denn genauso nett, wie ich ihn beschreibe ist Prince. Er überzeugt durch Freundlichkeit, sozialer mehr als positiver Art und Bescheidenheit - Tugenden die ich in unserer heutigen schnelllebigen Zeit oftmals leider vermisse.
Ein ganz toller Junge, dem ich nur das Beste wünsche -
am liebsten aber, dass er bei Schalke spielen würde ;-)))
Klar, Ingrid =), Schalke ist ja auch dein Lieblingsverein, aber auch der unserer drei Schulleiter =) LG :) P.S. Dass deine Porträts ganz nah am Original sind, weiß ich sehr zu schätzen! Vllt :) erstelle ich mal eins von dir. Ich hätte da sicher viele nette :) HelferInnen!
Da lässt sich bestimmt was machen, Ingrid :) Will der Herr Bohlen nicht schon deinen Jahresrückblick gestalten? Bin mal echt gespannt, wann ich ihn mir anschauen kann. Mein Kommentar wird nicht lange auf sich warten lassen; das ist klar!
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