17 Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Wesel beim Selbsthilfetag in Xanten

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Xanten: Marktplatz | Pünktlich zu Beginn des Selbsthilfetages in Xanten hörte es auf zu regnen. Unter der Schirmherrschaft des Xantener Bürgermeisters, Herrn Görtz, hatte die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Kreis Wesel, diesen Tag organisiert.

Begonnen wurde mit einem Lied, das von den Regenbogenkids aus Xanten, unter der Leitung von Irena Möbus, vorgetragen wurde. Der Geschäftsführer des Paritätischen Kreis Wesel, Andreas Fateh, eröffnete danach den Selbsthilfetag und wies unter anderem darauf hin, wie wichtig die Selbsthilfe und damit die Selbsthilfegruppen sind. Auch Xantens Bürgermeister Thomas Görtz sprach in seinen Grußworten die Wichtigkeit der ehrenamtlich tätigen Menschen an. Für ihn und die Stadt Xanten war es selbstverständlich, den Marktplatz für den Selbsthilfetag zur Verfügung zu stellen. Norbert Kalisch, Mitglied der Sucht-Selbsthilfegruppe Hoffnung, aus Xanten, bedankte sich, stellvertretend für alle Selbsthilfegruppen, bei der Stadt Xanten für die Möglichkeit, das die Selbsthilfegruppen sich hier vorstellen und über ihre Arbeit informieren können. Ihm war es wichtig klar zu machen, dass die Selbsthilfegruppen nicht nur für Betroffene offen sind, sondern auch für Angehörige. Denn Angehörige benötigen auch Hilfe. Auch sie müssen sich aussprechen oder Informationen einholen können. Und wo geht das besser, als in den Selbsthilfegruppen, dort wo die Menschen sind, die wissen, wovon geredet wird.

In einer Interviewrunde mit verschiedenen Selbsthilfegruppen, konnten die Mitglieder über ihre Gruppe sprechen, wer sie sind, was sie tun und für wen sie da sind. An den Informationsständen konnte man sich noch nähere Informationen holen.

Irenas Regenbogenkids trugen mittags noch einmal stimmungsvoll Lieder mit tollen Texten vor. Passend zum Selbsthilfetag.

Alle waren sich einig, dass es ein gelungener Selbsthilfetag war. Klar, man wünscht sich mehr Publikum, aber wichtig für die Selbsthilfegruppen ist es, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen und zu sagen:

Wir sind für Sie da, wenn Sie Hilfe brauchen, sei es für Betroffene oder Angehörige.

Kontakt: Norbert Kalisch
Sucht – Selbsthilfegruppe Hoffnung Xanten
Tel. 02801 70122
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