26.04.2013 Brand in einem Seniorenheim in Xanten

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Xanten: Burg Winnenthal | Einsatz für die DRK-Gemeinschaften aus Rheinberg und Alpen im Rahmen der Schnellen-Einsatz-Gruppe (SEG) Rettungsdienst.

Bei einem Brand in einem Seniorenheim in Xanten-Birten wurden fünf Bewohner verletzt. Eine 85-jährige Bewohnerin musste mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik nach Duisburg transportiert werden, wurde aber nicht lebensgefährlich verletzt. Zudem erlitten ein Pfleger und ein Polizist bei den Rettungsmaßnahmen eine Rauchgasvergiftung. Die SEG Rettungsdienst Rheinberg/Alpen unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der sieben Patienten und bei der Betreuung der 165 Bewohner des Seniorenheims.

Die SEG Rheinberg/Alpen war mit über 30 Einsatzkräften (davon 3 Notärzten) im Einsatz. Die Verletztenablage wurde mittels Scheinwerfer der SEG-Gerätewagen ausgeleuchtet. SEG-Notärzte unterstützen bei der Versorgung der Verletzten. Der Einsatzleitwagen der SEG unterstützte den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) und Leitenden Notarzt (LNA) bei der Führung des Einsatzabschnitt Rettungsdienst. Weitere Einsatzkräfte der SEG betreuten evakuierte Bewohner in sicheren Gebäudeteilen des Seniorenheims. Nach Beendigung der Löscharbeiten unterstützte die SEG das Pflegepersonal bei der Unterbringung der aus den verrauchten Gebäudeteilen evakuierten Personen auf andere Wohnbereiche.

In Kooperation stellt der DRK Stadtverband Rheinberg e.V. und der DRK Ortsverein Alpen e.V. die „SEG Rettungsdienst“ für den linksrheinischen Teil des Kreises Wesel. Die SEG wird bei Einsätzen alarmiert, bei denen die Kapazitäten des Regelrettungsdienstes nicht mehr ausreichen. Dazu stehen Rettungsdienstpersonal, Material und Gerätewagen zur Verfügung die schnell in den Einsatz gebracht werden können um Verletztenablagen, Behandlungsplätze und Betreuungsstellen einzurichten. Darüber hinaus können durch die SEG Rettungsdienst in kurzer Zeit eine große Anzahl von Rettungsmitteln (Krankenwagen, Rettungswagen, Notarztwagen) besetzt werden, wie zuletzt bei Bombenentschärfungen in Duisburg und Dortmund.
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