Jubiläum in Marienbaum

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Ehrung der ältesten Mitglieder durch Bürgermeister Thomas Görtz. Von links: Willi Melchers, (leider halb verdeckt) Theo Noy, Theo Thuyl, Elfriede Kotzyba, BM Thomas Görtz, 1. Vorsitzender Dietmar Kisters und Katharina Dupont
 
1. Überraschung des Abends: Musikverein Cäcilia und Tambour Korps
Xanten: Wallfahrtsheim |

Der Heimat- und Bürgerverein e. V. feiert 50jähriges

Festveranstaltung im Wallfahrtsheim


50 Jahre Heimat- und Bürgerverein Marienbaum e. V., das musste gefeiert werden……und wurde es auch, bei mehreren Festen im Laufe des Jahres und am letzten Samstag im Wallfahrtsheim an der Klosterstraße. Einige Ehrengäste waren geladen, u. a. Altbürgermeister Alfred Melters, der, wie der 1. Vorsitzende Dietmar Kisters in seinem Resümee betonte, nicht nur immer sagte, Marienbaum sei das schönste Dorf, sondern seinerzeit auch hier geheiratet hat. Die ersten Gratulanten, der Musikverein Cäcilia sorgten mit dem Tambourkorps auch gleichzeitig für den musikalischen Auftakt der Veranstaltung und die erste Überraschung des Abends, der noch weitere folgen sollten. Dietmar Kisters, seit 1999 1. Vorsitzender des Vereins bedankte sich bei allen Mitgliedern und Gästen, die im Laufe der Jahre zum Zusammenhalt beigetragen und sich für die Belange des Dorfes engagiert hatten und dies immer noch tun. Besonders erwähnt wurde der bereits verstorbene Gründer des Vereins, Engelbert Kotzyba, dessen 90jährige Witwe und mit 90 Jahren gleichzeitig ältestes Mitglied des Vereins die Ehrung entgegen nahm. Bevor Bürgermeister Thomas Görtz seine Festrede anlässlich des Jubiläums hielt, gab der niederländische Gesangverein „Rosmalens Mannenkoor“, der auch für die weitere musikalische Untermalung sorgte, einige Stücke aus seinem Repertoire zum Besten. Die Verbindung der Marienbaumer zu der niederländischen Stadt Rosmalen, ca. 40 km nördlich von Eindhoven, stammt noch aus der Zeit des Birgittenordens. So sind auch 2 Bürger dieses Ortes Mitglieder im Heimat- und Bürgerverein Marienbaum e. V. Für die örtlichen Vereine überbrachte zusammen mit deren Vertreter der Brudermeister der Birgitten Bruderschaft, Theo Krebber, Glückwünsche an den Heimatverein.
Bürgermeister Thomas Görtz, der befand, dass Kisters seine Sache bei der Begrüßung so gut gemacht hat, dass er nicht nochmal jedem einzelnen danken müsse und so „frei Schnauze“ reden könne, definierte in seiner Festrede den Begriff Heimat als Ort, für den man brenne, für den man bereit sei, sich zu engagieren und in den man sich ohne große Anstrengungen integrieren könne. Dass dies in Marienbaum möglich sei, zeigten auch in der Vergangenheit der Zusammenhalt und die ehrenamtlichen Engagements der Einwohner bei Aktionen, wie „Unser Dorf hat Zukunft“, bei Dorffesten und im Sportverein. Aber auch die guten Beziehungen zu den benachbarten Ortschaften, aus denen einige Vertreter unter den Gästen weilten, zeichneten ein Dorf aus; denn man käme nur dort gerne hin, wo man sich wohlfühlt. Ohne ehrenamtliches Engagement könne ein Dorf wohl existieren; aber nicht leben. Auch bei dem Marienbaumer Heimatschriftsteller Michael Lehmann, der im Rathaus der Stadt Xanten arbeitet und mittlerweile in Uedem lebt, bedankte sich Görtz mit einem Schmunzeln für die während der Freizeit, Zitat: Sie schreiben doch während der Freizeit, Herr Lehmann?, zu Papier gebrachten Geschichten und Dokumentationen.
Eine weitere Überraschung war die Live- Zuschaltung des 2. Vorsitzenden, Hans Kurzawe, der momentan beruflich in den USA weilt und über Skype seine Glückwünsche überbrachte. Ausklingen ließ man den Abend in einem gemütlichen Beisammensein mit Labsal für Leib und Seele.

Randolf Vastmans
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Hildegard van Hueuet aus Xanten | 26.10.2015 | 14:51  
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