So äußerte sich der Vorstand des "Ferienhilfswerk der kath. Kirche St. Ulrich Alpen" zum weiteren Verlauf der Ferienfreizeit nach dem tragischen Busunfall

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Als Mutter von drei Kindern, die die älteren von ihnen als Jugendliche dem Ferienhilfswerk Alpen auch mit voller Überzeugung anvertraut hat, fühlte ich mich direkt betroffen, als ich von dem tragischen Busunfall auf dem Weg ins spanische Ferienlager Empuriabrava an der Costa Brava hörte. Immer wieder fragten wir uns in der Familie, wie es mit den vielen Jugendlichen und deren Betreuern, die diese unsägliche Tragödie miterlebt haben, weitergehen sollte.

Lassen Sie / lasst mich an dieser Stelle eine Stellungnahme des Vorstandes in aller Kürze darstellen:

Nach intensiven Gesprächen mit Eltern, Fachleuten des Auswärtigen Amtes und Mitarbeitern der Kreispolizei - natürlich auch psychologisch geschulten Kräften - hat der Vorstand eine Fortsetzung der Ferienfreizeit beschlossen. Laut Aussage der psychologischen Fachkräfte ist es wichtig, dass die Jugendlichen, die in der Gruppe erlebten Ereignisse gemeinsam mit ihren BetreuerInnen verarbeiten. Die gemeinsame Bewältigung der Tragödie beugt den Erfahrungen und den Kenntnissen der Fachleute entsprechend am wirksamsten gegen "posttraumatische Belastungsstörungen" vor.
Die Kinder und das Betreuerteam werden im spanischen Empuriabrava im Weiteren durch die Pastoralreferentinnen der Pfarrgemeinde St. Ulrich Frau Barbara Hemping-Bovenkerk und Katharina Vatheuer und Mitglieder des Vorstands der Ferienhilfswerks betreut.

Zwei der verletzten Jugendlichen konnten sich der Gruppe nach einer Nacht zur Beobachtung in einem französischen Krankenhaus in der Nähe von Macon (nahe Lyon) wieder anschließen, ein dritter verletzter Jugendlicher, ein Betreuer leider auch, musste zurück nach Hause transportiert werden.

Das gesamte Team des Ferienhilfswerks sowie die Kirchengemeinde St. Ulrich Alpen sprechen den Angehörigen der beiden tödlich verunglückten Busfahrer und dem Busunternehmer mit seinen Angestellten ihr tiefstes Mitgefühl aus.

Herr Pastor Dietmar Heshe schloss die TeilnehmerInnen des Ferienhilfswerks in die Gebete des Abendgottesdienstes am Samstag ein. Die MessbesucherInnen sprachen noch lange miteinander und lobten das gut durchdachte Krisenmanagement des Teams der Ferienreise.
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2 Kommentare
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Klaus Wurtz aus Rheinberg | 19.08.2013 | 16:17  
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Armin Mesenhol aus Kamp-Lintfort | 21.08.2013 | 11:54  
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