Die Bönninghardter "Besenbinder" feiern ein ausgelassenes Karnevalsfest

Ein schönes Foto von der "Kleinen Tanzgarde" mit Madita und vielen anderen schönen Tänzerinnen
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Mit dem diesjährigen Sessionsmotto „Es wird verrückt in jedem Fall – beim heier-kölschen Karneval“ hatten die Besenbinder-Karnevalisten in Bönninghardt vorab festgelegt, wohin die Reise gehen sollte. Nicht nur die Farben „Rot“ und „Weiß“, in denen der große Thiesen-Saal dekoriert war, und das tolle Bühnenbild, das den Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke zeigte, deuteten auf das Motto hin, auch in den karnevalistischen Beiträge erlangte die „Stadt am Rhing“ große Bedeutung. Als heier-kölscher Karnevalsprinz gab Henry Regnier sich die Ehre, ihm zur Seite standen Vincent Büning als Bauer und Timo Rayermann als kölsche Jungfrau. Rayermann zeigte sich von der gesamten Veranstaltung so begeistert, dass es ihm schwerfiel, ein „Hei-Light“ zu nennen. „Das gesamte Paket hat gestimmt“, erklärte er, die Gewichtung der Tanz-, Bütten- und Gesangsnummern habe ein stimmungsvolles Ganzes ergeben.
Dem Motto entsprechend kostümiert, enterten der Elferrat und das Dreigestirn in Begleitung der fröhlich marschierenden Tanzgarden und des Tambourcorps Bönninghardt als stimmungsmachende Begleittruppe pünktlich um 19:11 Uhr die Bühne. Von hieraus begrüßte Sitzungspräsident Leo Sonneveld die mehr als 300 Gästen, besonders herzlich willkommen hieß er die Ehrengäste aus Politik und Kirche sowie die Ehrenbesenbinder Chang Schmitz und Udo Coopmann.
Bis um Mitternacht boten die Bönninghardter Tanzgarden, die Büttenredner und die Musikbands dem begeisterten Publikum ein Programm, das es immer wieder zu Beifallsstürmen und Zugaben animierte. Jasmine Nienhaus und Nicole Dammertz durften sich zu Recht als Trainerinnen der Mini- und der mittleren Tanzgarde, die den Damen der großen Garde in nichts nachstanden, beklatschen lassen. Mit lauten Zugabe-Rufen zeigten die Besucher auch beim Showtanz der mittleren Garde ihre Begeisterung. Als Redner in der Bütt genossen „Die singende Friseuse“ , das „YoungStar-Duo“ , Rock-Opa „Herbi“ und Überraschungsgast Leo Sonneveld, der für kurze Zeit seinen Platz als Sitzungspräsident mit dem in der Bütt, wo er sich als „Hollandse Clown“ zu Wort meldete, tauschte, das sprichwörtliche Bad in der Menge. Herbert Oymann unterhielt die Gäste in diesem Jahr nicht als geplagter pensionierter Hausmann, sondern als Rock-Opa „Herbi“ mit witzigen und geistreichen Sprüchen. In Markus Krebs-Manier auf einem Barhocker am Stehtisch sitzend, durften bei ihm nicht die bissigen Bemerkungen in Richtung des Nachbardörfchens Veen fehlen. Für stürmisches Gelächter sorgte sein Tipp an die Veener Fußballer: „ Fahrt mal ruhig mit dem Fahrrad zu den Auswärtsspielen, dann könnt ihr das Absteigen üben!" Nicht ganz jugendfrei, aber höchst amüsant war auch der Witz über den Veener, der seine Frau „in flagranti“ mit ihrem neuen Liebhaber erwischt und er auf die Frage hin, was hier vorginge, die Antwort „Deine Uhr“ bekam. Anne Schmidt sorgte als Marita-Köllner-Double für den nötigen kölschen Touch, Marina Elbers und Jasmine Nienhaus glänzten als Colonia Duett, sprich Hans Süper und Hans Zimmermann.
Die Bönninghardter Karnevalisten blieben aber nicht unter sich. Aus Goch war das Männerballett der „Freiwilligen Feuerwehr angereist, und der Elferrat aus Veen „De Veenze Kräje“ war bestens durch Mike Gesthuysen und Sebastian Gutknecht vertreten.
Bereits früh am Abend hatte die Band Ma So‘ Ma So‘ mit Bürgermeister Thomas Ahls als Sprecher dafür gesorgt, dass der komplette Saal inklusive Elferrat durchgehend stand. Ihr großes Repertoire kölscher Lieder hatten die Musiker auf Wunsch von jungen Fans, wie Ahls es wissen ließ, um Marc Forsters „Sowieso“ erweitert. Gerade bei diesem Stück schien der Beifall nicht enden zu wollen.
Wenn eine Band beim Bönninghardter Karneval nicht fehlen darf, so sind das die „Volleys“ aus Winnekendonk. Die sieben Musiker sorgten für ein großes Finale, nach dem aber noch lange nicht Schluss war. Bis in die frühen Morgenstunden hinein wurde im Thiesen-Saal gefeiert.

Autor:

Hildegard van Hueuet aus Xanten

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