Erste Hilfe für Somalia startet am Wochenende

Kindern, die vom Hungertod bedroht sind, eine Überlebenschance zu eröffnen, dafür streitet die Aktion pro Humanität in Benin, im Niger und jetzt auch wieder in Somalia. Unser Bild zeigt Dr. Elke Kleuren-Schryvers, APH-Vorsitzende.
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  • Kindern, die vom Hungertod bedroht sind, eine Überlebenschance zu eröffnen, dafür streitet die Aktion pro Humanität in Benin, im Niger und jetzt auch wieder in Somalia. Unser Bild zeigt Dr. Elke Kleuren-Schryvers, APH-Vorsitzende.
  • hochgeladen von Sigrid Baum

Aktion Pro Humanität berichtet:
Hilfsbereitschaft am Niederrhein ist überwältigend

"Die Menschen am Niederrhein wollen ganz konkret, ganz spürbar und schnell helfen“, berichtet Dr. Elke Kleuren-Schryvers, Vorsitzende der Aktion pro Humanität (APH). "Binnen einer Woche sind für die hungernden Menschen in Somalia über 30.000 Euro gespendet worden. Auf APH-Vermittlung haben sich, wie schon seinerzeit bei der Tsunami-Aktion, wieder starke Partner zu einer Allianz der Hilfe vom Niederrhein zusammen¬gefunden."

Aktion pro Humanität unterstützt mit den Spendenmitteln Dr. Rupert Neudeck und seine Grünhelme. Gemeinsam soll ein Schiff mit Lebensmitteln und Medikamenten für die Menschen in den befriedeten Nordteil des Landes, Somaliland, auf den Weg gebracht werden.

Allianz der Hilfe
Auch die action medeor hat konkrete Hilfe angekündigt. Eingesetzt werden Zelte, Decken und Medikamente. Unmittelbar nach der Medien¬veröffentlichung kam die Zusage. „Es ist einfach sehr beeindruckend, wenn lebensrettende Netzwerke der Hilfe so funktionieren“, schildert Kleuren-Schryvers bewegt.

"Unser starker Partner für den Brunnenbau im Niger, die Familie Seibt von der Grav-Insel in Wesel-Flüren und die Seibt-Stiftung sowie der Verein "Wir helfen Kindern weltweit", haben sich ebenfalls prompt gemeldet und für diese Allianz der Hilfe vom Niederrhein ebenfalls Unterstützung zugesagt“, berichtet sie.

Neudeck fährt selbst nach Somalia
Elke Kleuren-Schryvers steht im engen Kontakt zu Dr. Rupert Neudeck. Er informiert sie über die Entwicklungen des Einsatzes für die hungernden Menschen in Somalia. Schon jetzt am kommenden Samstag wird sich Neudeck selbst mit seinem Mitarbeiter auf den Weg nach Somaliland machen. Denn Nothilfe-Strukturen und die Wege für die nachfolgenden Aktionen - wie das Schiff - müssen vor Ort ordentlich vorbereitet werden.

Wie groß darf das Schiff sein, wie sind die Hafenbedingungen konkret? Unendlich viele Dinge müssen da zügig und exakt geregelt werden. Hafen-Administration und Zoll sind da sicher nicht die einfachsten Arbeitsbereiche.

Erste Einkäufe
Die ersten überlebenswichtigen Einkäufe für die hungernden Menschen werden bereits jetzt am Wochenende vor Ort getätigt, denn die Hilfsaktion muss jetzt schnell und konkret beginnen. Das ist Elke Kleuren-Schryvers‘ und Rupert Neudecks Überzeugung. Ein afrikanisches Sprichwort besagt: "Du planst den Hunger in zwei Tagen zu besiegen, doch er tötet binnen eines Tages."

Nach wie vor sind Spenden zur Unterstützung der Aktion hoch-willkommen. Unter dem Stichwort "Somalia" sollten sie auf das Konto 11 0 88 der Aktion pro Humanität bei der Volksbank an der Niers (BLZ 320 613 84) geleistet werden.

Kindern, die vom Hungertod bedroht sind, eine Überlebenschance zu eröffnen, dafür streitet die Aktion pro Humanität in Benin, im Niger und jetzt auch wieder in Somalia.

Kindern, die vom Hungertod bedroht sind, eine Überlebenschance zu eröffnen, dafür streitet die Aktion pro Humanität in Benin, im Niger und jetzt auch wieder in Somalia. Unser Bild zeigt Dr. Elke Kleuren-Schryvers, APH-Vorsitzende.
Jetzt gilt es, Menschenleben in Somalia zu retten.

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