"Schools on Stage": Arnsberger Schüler machen viel Theater

Schools on Stage heißt das Projekt an dem sich viele Schülerinnen und Schüler aus Arnsberg beteiligen. Fotos: Albrecht
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Wo: Hüsten, Arnsberg auf Karte anzeigen

Es sind zwar noch etwas mehr als zwei Wochen, aber das 1. Arnsberger Schultheaterfestival „Schools on Stage“ wirft schon jetzt seine berühmten Schatten voraus. Über 200 Teilnehmer auf, hinter und vor der Bühne sowie in den Workshops werden für die Festivalwoche vom 8. bis 14. April erwartet.
„Es gibt viele Unterstützer, die helfen, das 1. Arnsberger Schultheaterfestival zu einem großen Erfolg werden zu lassen“, so Dirk Hammel aus dem Organisationsteam von „Schools on Stage“. Viel ist im Vorfeld schon über die Idee und mögliche Umsetzung berichtet worden - jetzt endlich nimmt das Festival ganz konkrete Formen an.
Zum Beispiel im Logo, das von Carsten Kurschus nach eigenen Ideen entwickelt und umgesetzt wurde. Oder in der Budgetplanung, für die eigens eine „Finanz-Ag“ am Franz-Stock-Gymnasium aktiv geworden ist, die ihre Pläne in wenigen Tagen dem Hauptsponsor, der Sparkasse Arnsberg-Sundern, vorlegt.
„Wir freuen uns darauf“, so Michael Sittig vom Vorstand der Sparkasse. Das gesamte Projekt sei ja ohnehin so abgestimmt, dass es für die teilnehmenden Schüler eine Art von Praxiserprobung darstelle und zugleich auch der Berufspraxis dienen solle.
Praxisbezug gibt es ferner auch für die anderen Ags, die mit ihren Mitgliedern schon voll in der Vorbereitung stecken. Die Event-Ag am St. Ursula-Gymnasium in Neheim hat die Räume im Kulturzentrum am Bahnhof schon gesichtet. Hier soll von den Umkleiden für die Schauspieler bis zum Catering für die Gäste alles perfekt sein. Tipps dazu hat man sich eigens vom Theatermeister des Sauerland-Theaters, Stefan Kasischke, geholt.
Auch die Foto-Ag ist voll involviert und begleitet bereits die gesamten Vorbereitungen. „Alles soll in einer großen Dokumentation festgehalten werden“, so erklärte Dirk Hammel. Hunderte Fotos habe man bereits gemacht - während der Spielzeiten sollen es noch mehr werden.
„Ich bin wirklich beeindruckt vom Engagement hier in der Stadt“, erklärte Martin Horn, vom Schauspielhaus Bochum, der das gesamte Festivalprogramm fachkundig begleitet. Es gebe schlicht ein großes Grundbedürfnis nach Kultur, so Horn. „Das ist ferner ein Mittel gegen die Verödung der Kultur in der Provinz“, sagte er.
Während die Schulen aus dem Stadtgebiet mit ihrem Ensembles Theaterstücke aufführen werden, die sie schon in Vorbereitung haben, geht es für die Gruppen um zwei Preise, die ausgelobt sind. Neben einem Jurypreis, der von Jens Niemeyer und Martin Horn (beide Schauspielhaus Bochum) und Saskia Senft (Freilichtbühne Herdringen) vergeben wird, darf auch das Publikum mit entscheiden. Je 1.000 Euro werden vergeben. Das Geld soll in die Theaterprojekte an den Schulen einfließen und sie voran treiben.

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