DLRG - Baderegeln auf Tour

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Deutsche Lebens – Rettungs - Gesellschaft startet Pilotprojekt auch mit Mitgliedern der Arnsberger Ortsgruppe

Ausweislich der aktuellen DLRG-Statistik ertranken im Jahr 2010 in Deutschland 33 Kinder, davon allein 18 im Vorschulalter. Nur jedes vierte Kind lernt mittlerweile in Deutschland noch schwim¬men. Diese alarmierenden Zahlen haben jetzt dazu geführt, dass die DLRG im Rahmen eines Pilot-projektes zum ersten Mal mit einem speziellen Tour-Bus in der Hauptferiensaison an Ost- und Nordsee unterwegs ist, um dort den Kindern spielerisch die wichtigsten Baderegeln zu erklären, aber auch, um die Eltern für die Gefahren im und am Wasser zu sensibilisieren. Jeweils zwei bis drei erfahrene Kindergartenteamer, die bereits in den Kindergärten und Grundschulen den Kindern die Baderegeln näher bringen, wechseln sich bei dieser Baderegel-Tour an den Küsten Deutschlands ab.

Aus der Ortsgruppe Arnsberg haben Barbara Klappert und Katja Maikowski in der Zeit vom 22.07. bis zum 02.08.2011 das Projekt aktiv vor Ort betreut und sind begeistert und mit vielen positiven Erfahrungen und Rückmeldungen zurück gekehrt. „Es hat uns unglaublich viel Spaß gemacht. Lei-der hat das Wetter nicht immer mitgespielt“, sagt Barbara Klappert, die zusammen mit Katja Mai-kowski seit dem letzten Jahr dieses Projekt auch in den hiesigen Kindergärten und Grundschulen er-folgreich betreut. Beide waren auf der Insel Poel, auf Usedom und auf Rügen in Mecklenburg-Vor-pommern unterwegs und haben am Ostseestrand in verschiedenen Orten Kinder und Eltern mit Hil-fe des Maskottchens Nobbi, der Robbe, in einem jeweils zweistündigen Programm spielerisch für die Gefahren im und am Wasser sensibilisiert. „Wir hatten regelmäßig zwischen 35 und 130 Kinder, die begeistert und mit vollem Eifer mitgemacht haben. Lediglich bei einer Veranstaltung sind auf-grund des schlechten Wetters nur 6 Kinder gekommen“, sagt Barbara Klappert. „Es war für uns er-staunlich, wie viele Eltern bestimmte Sachen, wie etwa die Bedeutung der Flaggen an bewachten Badestränden, nicht kennen.“

Die Tour war trotz aller damit verbunden Anstrengungen ein toller Erfolg und beide Teilnehmer möchten nächstes Jahr an den Stränden wieder dazu beitragen, dass vielleicht die Ertrinkungszahl bei Kindern gesenkt und das Interesse für das Schwimmen lernen geweckt werden kann. Barbara Klappert: „Auf Usedom hat uns ein Kurdirektor bereits verpflichtet, unbedingt nächstes Jahr wiederzukommen.“

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