Ein genialer Folkabend mit den „Four Fiddlers“

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Am letzten Samstag, war wieder einer der ganz tollen Folkabende, in denen Publikum, Band, Musik, Atmosphäre und sogar das „usselige Wetter“ draußen gut zusammenpassten

„Four Fiddlers“ hieß die Band und dieser Name war zugleich Programm. Das Instrument Fiddle war der rote Faden durch den Abend, nicht die Geige, nicht die Violine, sondern die Fiedel, wenn man es auf Deutsch sagen will.

Um es vorweg zu sagen, es war ein genialer Ritt durch Europa und über den gossen Teich nach Amerika, ein Ritt auf der Fiddle.

Ariane Böker, Daniel Marsch, Steffi Hölzle und Ecki Schwandke waren ein gutes, musikalisches und harmonisches Team auf ihren Fiedeln, die zuweilen auch durch Bratschen, Akkordeon, Klavier und Löffeln ersetzt und ergänzt wurden. Zu diesem allein schon eindrücklichen Wohlklang aller gab es dann noch Gesang, mal auf Schwedisch, mal auf Englisch oder Deutsch und auch als Jodler auf "österreichisch".

So viel Abwechslung, all die humorigen und auch musiktheoretisch interessanten sowie informativen Moderationen ließen den Abend überaus kurzweilig erscheinen.

Die nordischen Klänge aus Schweden gingen ans Herz, die rhythmisch eindringlichen Melodien aus Rumänien und Ungarn dagegen mehr in die Beine. Witzig und frisch kamen Swing und Ragtime aus Amerika daher und der Allerseelen-Jodler aus Österreich, vor dem die aus Österreich stammende Ariane Böker das Publikum noch spaßeshalber gewarnt hatte, klang so mystisch, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.
Das Finale, das aus deutschen Melodien und Liedersammlungen stammte, setzte schließlich einen ausgelassenen und stürmischen Schlusspunkt.

Während des ganzen Abend versprühten die vier Musiker in einer so natürlichen und sympathischen Art, gute Laune und Spielfreude, dass man denken konnte, es gäbe nichts Leichteres und Schöneres als immerzu gemeinsam internationale Folkmusik zu spielen und zu genießen. An diesem Abend jedenfalls, traf das für Musikanten und Publikum gleichermaßen zu.

Das Publikum, das so zahlreich gekommen war, sodass noch Stühle nachgestellt werden mussten, war restlos begeistern und ließ die Gruppe nicht ohne Zugaben gehen. Es war eben wieder einmal ein richtig toller Folkabend. Und so mancher wünschte sie beim Gehen ein Wiedersehen und -hören mit den „Four Fiddlers“.

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